Archiv der Kategorie 'Foto'

Madeira - Sommerurlaub im November

Sonntag, den 23. November 2008

Gut gelandet auf dem Flughafen “Santa Catarina”In der Seilbahn nach MontePalmen und Sonne im November

Unser etwas nachgezogener Sommerurlaub ging in diesem Jahr nach Madeira. Die kleine Inselgruppe 700 km vor der marokkanischen Küste gehört zu Portugal (Euroland, kein Geld umtauschen, sehr praktisch).

Typisches Pflaster und weihnachtlich behangene BäumePalácio de S. LourençoKaktusbaum

Das Wetter war sonniger und wärmer als erwartet. Schon nach wenigen Tagen wurden aus zwei winterlich bleichen Münchnern zwei gesund gebräunte Urlauber.

Kirche in MonteGrünes Dickicht im Jardim Tropical Monte PalaceNoch mehr Grün

Gewohnt haben wir in einem kleinen Hotel mitten in der Innenstadt von Funchal, der Hauptstadt der kleinen Insel. Somit hatten wir nur ein paar Schritte zu gehen um einzukaufen, zum Hafen zu kommen oder um mit dem Bus zu Ausgangspunkten von Wanderungen abzufahren.

BambusWurzelwurzelGlocken versteckt in einer kleinen Höhle

Wandern bietet sich auf Madeira geradezu an. Von der Küste ab geht es sehr schnell sehr steil bergauf und in wenigen Minuten gelangt man (mit dem Bus) in eine bergige Landschaft mit Wäldern, Schluchten und Felsen.

Viele Wanderungen gehen an alten Levadas (Bewässerungskanälen) entlang. Diese Wege sind jedoch oft ehemalige Wartungspfade und daher meist nur für schwindelfreie Gemüter zu empfehlen. Es gibt aber auch weniger gefährliche Levadas, an die wir uns bei unseren Touren gehalten haben.

Kleine Kapelle am Startpunkt unserer ersten Levada-WanderungLevadaCaro freut sich über den breiten Weg

Da sich in den Bergen die Wolken fangen, waren wir doch froh, auch immer eine Jacke im Gepäck mit zu haben. Richtig geregnet hat es jedoch nie – nur leicht getröpfelt.

AusgetrocknetBalanceaktGruppenbild mit Levada

Der gemeine Tourist lässt sich in dieser Jahreszeit übrigens sehr leicht vom einheimischen Inselbewohner unterscheiden. Ersterer trägt kurze Hosen und T-Shirts, letzterer sitzt mit Schal, Wollpulli und Mütze im Straßencafé und hält sich an seiner Tasse mit warmen Kaffee fest.

DelphineVolle Fahrt vorausDelphine

Das wir wirklich zur kalten Jahreszeit gekommen sind, hat uns auch noch mal ein Besatzungsmitglied bei unserer Bootstour bestätigt. Wir konnten das trotzdem nicht so recht glauben und genossen weiter die Sonne. Gesehen haben wir bei der Tour auch etwas: einmal eine Gruppe von Delphinen und ein anderes mal für einen kurzen Moment zwei kleine Wale.

Sonne sattnoch mehr SonneAbendsonne

Weitaus häufiger sieht man auf Madeira die endemische Madeira-Eidechse, die sich in sämtlichen Ecken der Insel breit gemacht hat und somit ein steter Begleiter ist. Setzt man sich ruhig vor eine sonnenbeschienene Mauer, kann man sehr leicht Fotos von den Echsen schießen.

Madeira-EidechseMadeira-Eidechse - mal wiederMadeira-Eidechsen gibt’s wirklich überall

Zu den kulinarischen Spezialitäten gehört der schwarze Degenfisch, der zwar nicht besonders freundlich dreinschaut, dafür aber zusammen mit einer gebratenen Banane sehr lecker schmeckt.

Schwarzer DegenfischLecker Obst auf dem MarktNoch mehr Fisch in der noch recht leeren Fischhalle

Während es auf Madeira – abgesehen von Haustieren und Menschen – keine großen Säugetiere gibt, ist die Flora um so vielfältiger. Je nach dem, ob man sich an der Küste oder in den Bergen befindet, sieht man viele verschiedene Blumen, Palmen, Bananen, Eukalyptuswälder und Unmengen von Esskastanien.

BlumenKakteenFliegenpilze

Insgesamt hat sich der Urlaub sehr gelohnt. Madeira lohnt auf jeden Fall und auch die Jahreszeit schien uns perfekt zu sein. Ich kann die Insel also nur weiterempfehlen und bestimmt werden wir irgendwann wieder dort hin fahren – es gibt noch nicht abgelaufene Touren in unserem Wanderführer.

Gruppenbild mit AbgrundWuffPiraten, Piraten… oder Entdecker, Entdecker?

An unserem letzten Abend hatten wir sogar noch das Glück, den Testlauf der Weihnachtsbeleuchtung zu sehen. Diese war in Funchal allgegenwärtig und wurde eigentlich erst am Tag unseres Abflugs offiziell eingeschaltet.

Ach ja, …… und jetzt …… ist Weihnachten!

Schön war’s – und in München lag bei der Landung Schnee.
Viele Grüße
Fluffi :)

Ernie ist tot - und war lecker

Sonntag, den 2. November 2008

Kür-t ist entsetzt, als er Er-bis auf dem Blech liegen siehtHätten “Er-bis” und “Kür-t” das geahnt, sie wären Hals über Kopf weggerannt, anstatt heute Nachmittag so nett in die Kamera zu lächeln… Es tat uns ja auch sehr leid, aber Ernie musste dran glauben. Wir haben versucht, es kurz und schmerzlos zu machen. Ernie wurde vor Berts Augen zu einer Kürbispizza verarbeitet.

Kürbispizza

  1. einen normalen Pizzateig mit Mehl, Hefe, Wasser, Olivenöl und Salz herstellen
  2. Ernie einen Kürbis würfeln, salzen und in einer Pfanne mit Olivenöl dünsten
  3. den Teig auf dem Blech ausrollen und dünn mit Schmand bestreichen
  4. gehackte Tomaten mit Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Kräutern der Provence und etwas Zucker verrühren und auf dem Teig verteilen
  5. Zwiebelringe aus zwei großen Zwiebeln und gewürftelten Putenschinken darauf verteilen
  6. bissweichen Kürbis darauf verteilen, Käse darüber und ab in den Ofen

Die makabere Pizza haben wir zusammen mit Mimi und Sebastian verdrückt. Sehr lecker und sehr zu empfehlen. Weniger zu empfehlen ist es jedoch, seinem Essen kurz vor Verzehr einen Namen zu geben…
Viele Grüße
Fluffi :)

P.S.: Wenn Bert wüsste, dass er nicht ohne Grund Spaghetti-Kürbis heißt…

Ernie und Bert

Sonntag, den 2. November 2008

Er-bis und Kür-tCaro hat zwei Kürbisse in eine Holzkiste gesetzt und in die Küche gestellt. Ich kann mir nicht helfen… die Ähnlichkeit ist frappierend (Foto wurde geringfügig nachbearbeitet).
Viele Grüße
Fluffi :)

Ihre Werbung hier

Sonntag, den 2. November 2008

Bis auf die Telefonnummer ein OriginalNein, das ist kein Angebot meinerseits, dass ich hier im Blog Werbeflächen vergeben will. Dies ist eines der letzten Fotos der “Urlaub in der Pfalz”-Reihe. Dieser Hausbesitzer in der Neustadter Innenstadt hat – im Gegensatz zu mir – “prinzipiell” nichts dagegen, in seinem Fenster ein Werbeplakat aufzuhängen. Falls also jemand Interesse hat, einfach bei mir die unverfälschte Telefonnummer erfragen.
Viele Grüße
Fluffi :)

Urlaub in der Pfalz: ab nach Frankreich

Freitag, den 31. Oktober 2008

Da wir die Pfalz bereits verlassen hatten, lag es nahe, auch noch schnell Deutschland hinter uns zu lassen und einen kleinen Abstecher nach Frankreich zu machen.

Ansichten eines HinterhofsMille feuilles, lecker!Maison du Sel

Außerdem konnte man den kleinen Rundgang durch Wissembourg wunderbar mit ein paar mille feuilles abrunden.
Viele Grüße
Fluffi :)

Urlaub in der Pfalz: ab ins Ausland

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Baden-Baden liegt zwar nicht in der Pfalz, es war aber trotzdem sehr schön, als wir uns dort im Museum Frieder Burda die Ausstellung “Die Skulpturen der Maler” angesehen haben.

Mein Miró und ichSpiegelung in der TürGuckuck

Die offizielle Seite des Museums schreibt dazu:

Im 20. Jahrhundert gab es zahlreiche Maler, die neugierig genug waren, um sich im Bereich der Plastik auf ein neues Abenteuer einzulassen. In früheren Jahrhunderten war dies nicht in gleichem Maße der Fall. Georg Baselitz, Max Beckmann, Georges Braque, Marc Chagall, Honoré Daumier, Edgar Degas, Jean Dubuffet, Max Ernst, Paul Gauguin, Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Yves Klein, Willem de Kooning, Markus Lüpertz, Henri Matisse, Joan Miró, Amedeo Modigliani, A.R. Penck, Pablo Picasso, Antoni Tàpies und Cy Twombly sind in dieser Ausstellung vertreten.

Teilweise war es schon erstaunlich, wie sehr sich Malerei und Skulptur ähnlich sehen. Eine schöne Ausstellung (leider inzwischen schon vorbei, daher kein Tipp…).
Viele Grüße
Fluffi :)

Urlaub in der Pfalz: Freinsheim

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

Unser Urlaub in der Pfalz bestand natürlich nicht nur aus einem Ausflug nach Deidesheim, am Tag darauf ging’s nach Fränsem.

Stadttor mit FallgitterHistorisches RathausRundgang an der Stadtmauer entlang

Das kleine Städchen zeigte sich uns bei schönem Wetter von seiner besten Seite. Außerdem waren wir unter der Woche fast unter uns und hatten damit keine störenden anderen “Touristen” auf den Fotos.

CasinoturmNettes SchaufensterWeiter entlang der Stadtmauer

Der Rundgang an der mittelalterlichen Stadtmauer entlang führt an vielen, teilweise sehr schön renovierten alten Häusern vorbei.

Handauflegen #1Kleines Türchen unterhalt einer alten TreppeHandauflegen #2

Zur Stärkung nach der Stadtumrundung gab’s einen sehr leckeren Flammkuchen und neuen Wein.

Laterne, Laterne…Gruppenbild mit WeinStadtmauerdetail

Schön war’s! Viele Grüße
Fluffi :)

Urlaub daheim in der Pfalz: Deidesheim

Sonntag, den 26. Oktober 2008

Wie manchem wahrscheinlich schon bei den Fotos von meinem neuen Rad aufgefallen ist, sind diese Fotos nicht in München gemacht worden. Caro und ich waren für ein paar Tage in der Pfalz und haben dort die letzten sonnigen Tage genossen.

Verkleidet……am GeißbockbrunnenICH hab keine Feigen aus Vorgärten gegessen :)

Der erste Ausflug ging nach Deidesheim: Vernissage, Stadtführung und lecker Essen (sowohl im Restaurant aus auch frisch vom Feigenbaum) – ein guter Start in den Pfalzurlaub.

Viele Grüße
Fluffi :)

Mia san mim Radl do!

Samstag, den 25. Oktober 2008

Mein altes Fahrrad war weder besonders schön (lila) noch besonders gut in Schuss (in Ulm verlor ich mal ein Pedal) - ganz zu schweigen davon, dass es sicher eine Rahmennummer größer hätte sein dürfen. All diesen Punkten habe ich jetzt Abhilfe geschaffen und mir beim Fahrradhändler meines Vertrauens ein neues Rad geleistet.

Das neue Radl…Da kommen auch alte Herren den Berg rauf…

Die ersten Testfahrten hat es bereits hinter sich. Schade, dass die schönen Herbsttage jetzt wohl vorbei sind, so müssen die langen Touren noch bis zum nächsten Frühling warten.

Viele Grüße
Fluffi :)

Coldplay in München

Samstag, den 27. September 2008

Gestern stand schon seit einigen Monaten “geheimes Geburtstagsgeschenk” in unserem Kalender. Seit vergangener Woche war es nicht mehr geheim, denn da hatte ich Caro zwei Karten für das Coldplay-Konzert in München geschenkt.

In freudiger Erwartung…

In der ausverkauften Olympiahalle gaben die vier ein klasse Konzert zum Besten, mit toller Bühnenshow und unerwarteten Überraschungen - z.B. als sie plötzlich mitten im Publikum standen (Caro hat ein Youtube-Video davon in ihrem Blogbeitrag verlinkt inkl. “we wish you a happy octoberfest”).

Die beeindruckende Bühnenshow war leider zu viel für die kleine Handykamera.Da sag einer, dass man auf den hinteren Plätzen nicht genug sieht…Ausverkauft.

Leider war die Handykamera etwas überfordert, daher sind meine Fotos alle nicht so umwerfend. Von den briefmarkengroßen 30-Sekundenvideos ganz zu schweigen. Bei Youtube gibt’s inzwischen schon einige Videos anderer Konzertgänger, wobei keines davon dem offiziellen Konzertvideo den Rang streitig machen dürfte… bester Schutz vor solchen Mitschnitten scheint wohl eine gute Soundanlage zu sein, bei der die eingebauten Mikrofone der Digicams hoffnungslos übersteuern. Ganz gut ist noch dieses hier:

Lustig war auch eine zufällige Begegnung am Wüstchenstand (augerechnet genau der Stand, bei dem es am leckersten roch und bei dem wir uns deswegen eine Bratwurst gegönnt haben), aber das nur als familiärer Insider an dieser Stelle :)

Noch mehr Bühnenshow……mit lustigen Laserlichtern.Der junge Mann am Würstenstand ist eher ein familiärer Insider - hätten ihn fast nicht erkannt, unter seiner Kappe.

Ein sehr schöner Abend, ich glaub so Geschenke werd ich öfters machen ;-)
Viele Grüße
Fluffi :)