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Urlaub an der Côte d’Azur

Gestern sind Caro und ich von unserem Urlaub bei Antibes in Südfrankreich zurückgekommen und obwohl unsere letzte Reise-Etappe – der Zug nach München – über 100 Minuten Verspätung hatte, konnte uns das die Erholung der letzten Woche nicht zunichte machen.

Urlaub in Südfrankreich

Unsere kleine Ferienwohnung in Antibes bzw. in Juan les Pins war Ausgangpunkt für viele Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Zum Beispiel von Hyères aus an der Küste entlang zum Leuchtturm vom Cap Camarat, wo man wunderbar mit Ausblick auf’s Meer und St. Tropez (das wir großzügig umfahren haben) mit einem leckeren Käse und Baguette picknicken kann. Auf dem Weg zum kleinen Dorf Ramatuelle kommt man an alten Moulins de Paillas (Windmühlen) und vielen, teilweise abgeschälten Korkeichen vorbei.

Urlaub in Südfrankreich

Unser weitester Ausflug ging bis nach Rustrell zum Colorado Provencal, einer Ockerfelsen-Landschaft, wo wir während unserer Wanderung durch die Farbenpracht (der grüne Weg ist zu empfehlen) unzählige Fotos geschossen, zahlreichen Malern über die Schulter auf die Leinwand geschaut und einen Käfer vor dem sicheren Tode gerettet haben.

Urlaub in Südfrankreich

Ebenfalls schön und sehr zu empfehlen Frèjus, Grasse (die Parfümstadt mit den vielen engen Gassen und Handlungsort vom Roman Das Parfüm) oder Gourdon (hier gab’s die meisten Touristen, das waren wir sonst gar nicht gewohnt). Ansonsten ist Südfrankreich halt Südfrankreich: viele kleine Dörfer und Städtchen, viele Katzen, viel Sonne, sehr viel Käse (und Salzbutter, mhh), viel Fisch, viel Meer aber – was mich etwas irritiert hat – zu dieser Jahreszeit kein Zikadenzirpen.

Urlaub in Südfrankreich

Alles in allem war’s also ein sehr schöner und erholsamer Urlaub und trotz Oktober hat’s für braune Arme bis zum T-Shirt-Rand gereicht. Ins Meer sind wir aber nicht gegangen, das war den Rentnern und Kindern vorbehalten (die scheinen etwas temperatur-unempfindlicher zu sein). Schade, dass es jetzt schon wieder vorbei ist und morgen die Arbeit ruft.
Viele Grüße
Fluffi :)

September: was bisher geschah

Die letzten Wochen waren recht ereignisreich und kulinarisch anspruchsvoll. Da es sich mit vollem Magen bzw. von unterwegs so schlecht bloggt, folgt hier eine kleine Zusammenfassung dessen, was mich im September bisher vom Bloggen abgehalten hat :)

was bisher geschah

Vor knapp zwei Wochen trafen wir uns recht spontan mit Tasja und Mats aus Stockholm (ehemals Berlin) zum Essen im indischen Restaurant “Samrat” – sehr klein, sehr lecker, sehr zu empfehlen. Außerdem eine angenehme Umgebung, um endlich mal wieder Neuigkeiten auszutauschen.

Am Wochenende darauf fand der Junggesellenabschied von Andreas statt. Die meisten von uns inkl. mir standen das erste mal auf Wasserski, aber es war dann doch gar nicht so schwer, wie ich anfangs dachte. Nur mit der Zeit wurde es recht anstrengend – wo man nicht überall Muskelkater bekommen kann. Zur Stärkung gab es danach Riesen-Rumpsteaks zu Preisen, die man nur auf dem Land finden kann.

was bisher geschah

An diesem Wochenende kam meine Schwester zu Besuch und zum kulinarischen Einstieg haben wir am Donnerstag Abend in den Augustiner Bräustuben gegessen. Dort gibt’s riesige Portionen mit leckerem Essen zu ganz erschreckend normalen Preisen – da werden wir sicher des Öfteren hingehen (reservieren sollte man aber auf alle Fälle).

Wie’s der Zufall so will, war für unseren Besuch zum Wochenende auch Programm geboten, am Freitag fand in München die 1. Kultur-Shopping-Nacht statt. Also offene Geschäfte bis 24 Uhr (in Bayern ist das ja leider noch ein Novum), verschiedene Musik-, Akrobatik- und Aktionskunstvorführungen und ca. dreieinhalb Personen pro Quadratmeter. Davon war wohl auch die ein oder andere gastronomische Einrichtung überfordet, wie die Eckkneipe, in der uns eine eh schon unfreundliche Bedienung gleich zu Beginn warnte, dass sie keine Gläser mehr haben uns es lange dauern kann (was sich dann auch als wahr herausgestellt hat – nachdem sie sich über eine halbe Stunde nicht mehr blicken ließ, sind wir einfach gegangen).

Mehr Erfolg hatten wir am Tag darauf, wo wir nach einem ausführlichen Frühstück und einem langen Spaziergang durch den Nymphenburger Schlosspark im Nage und Sauge zum Abendessen landeten. Caro und ich hatten fast schon wieder vergessen, wie lecker es dort immer ist.

Das war also bislang der September. Die kommenden Tage und Wochen sind fast schon wieder so verplant wie die vergangenen (morgen zur Abwechslung mal wieder Essen gehen), diesmal werde ich aber versuchen, nicht mehr so viel bloggbares auflaufen zu lassen.

Viele Grüße
Fluffi :)

München mit dem Rad

Vergangenen Montag waren Caro und ich bei der gut besuchten “Freilicht Valentin vertonten Stummfilmnacht” im Innenhof des Isartors. Stummfilme von Karl Valentin wurden mit neu komponierter (bzw. teilweise sehr improvisierter) Live-Musik untermalt und durch unfreiwillig lustige Publikumseinlagen aufgelockert (zwischen ersten und zweiten Stummfilm hat sich eine Besucherin lauthals beschwert, dass ihr vor Stunden reservierter Platz jetzt weg sei und das doch alle so gemacht hätten, woraufhin der gesamte Innenhof gelacht und applaudiert hat). Eines jedoch ist uns aufgefallen: wir haben doch noch einige Ecken in München nicht gesehen.

Muenchen

Kurz entschlossen wurde der heutige Feiertag dazu genutzt, unsere Wahlheimat ein Stückchen mehr kennenzulernen. Von uns zu Hause ging es in einer großen Runde einmal quer durch die Stadt, vorbei am Bayerischen Landtag und zum Friedensengel, entlang der Strecke der Sightseeing-Bustouren zum Nationalmuseum, über den Königsplatz nach Nymphenburg und dort in den Hirschgarten. Nach einer Pause im Biergarten ging es vorbei an der Bavaria und den schon teilweise aufgebauten Oktoberfest-Zelten wieder zurück nach Hause.

Muenchen

Ein sehr schöner Ausflug, aber da gibt’s wohl immer noch mehr zu sehen.
Viele Grüße
Fluffi :)

Bärentest vereitelt

Andreas hat gestern über die neue Farbgebung der Gummibärchen geschrieben und da wollten wir heute auf der Arbeit noch schnell einen vorher-nachher-Vergleich durchführen. Vor allem der Unterschied zwischen lachenden und nicht lachenden Bärchen war uns allen unbekannt.

Dummerweise war im HARIBO-Regal im Supermarkt nebenan heute früh bereits alles weggekauft. Alle anderen Kisten waren gut gefüllt nur die mit den Gummibärchen war gänzlich leer. Da hat wohl ein Liebhaber der grünen Erdbeer-Bärchen einen Hamsterkauf gemacht.

Viele Grüße
Fluffi :)

Edit: Selbst im Supermarkt auf der anderen Straßenseite gab es nur noch eine Tüte Gummibärchen… und das waren schon neue.

Urlaub in Rumänien II

Rumänien 2007

Letzte Woche gab es nur einen Blogbeitrag aus der Konserve, denn wie im letzten Jahr haben Caro und ich auch dieses Jahr wieder ihre Oma in Cluj besucht. Startpunkt unserer Reise nach Rumänien war diesmal nicht Erfurt sondern München, wo wir von Caros Eltern abgeholt wurden. Auffälligste Änderung im Vergleich zum letzten Jahr: an den Grenzen mussten wir so gut wie gar nicht warten, denn es gab keine langen Schlagen und langwierige Kontrollen – irgendetwas Gutes muss der EU-Beitritt ja bringen, wenn schon die alten Gemüsesorten durch EU-Saatgut verschwinden.

lecker Essen in Rumänien

Apropos Gemüsesorten – auch in diesem Jahr gab es wieder viel und viel zu lecker zu essen. Ich war zwischendurch wirklich froh, dass Stoffhosen dehnbarer sind als Jeans. Für Jeans wäre es eh viel zu warm gewesen. Von den wahren Ausmaßen der Hitze hab ich aber erst jetzt zu Hause gelesen…

In Rumänien sind gemäß Behörden mittlerweile mindestens 33 Menschen an den Folgen der Hitzewelle bei Rekord-Temperaturen von 44 Grad gestorben.

Ganz so schlimm warm was es in Cluj wohl nicht, aber bei 35 bis 38° war man auch bemüht, jedes Fleckchen Schatten zu suchen und zu nutzen.

rumaenien 2007

An einem Tag haben wir einen Ausflug in den Süden gemacht und uns zuerst Sibiu (“Herrmannstadt”) angesehen. Sibiu ist aus zwei Gründen auch in Deutschland durch die Medien gegangen. Einmal wegen des deutschen Bürgermeisters und dann, weil die Stadt 2007 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt wurde. Auffallend waren die Touristenmassen (immer noch nicht so viele wie in anderen europäischen Städten, aber für Rumänien ungewöhnlich viel), die sich durch den recht nett herausgeputzten Ortskern geschoben haben.

rumaenien 2007

Geht man hingegen ein bisschen abseits durch die Seitenstraßen, kommen einem die alten Häuser schon wieder typisch rumänisch vor – irgendwie sind mir die unrenovierten Häuser doch sympathischer, wobei ich nicht im Winter darin wohnen möchte.

rumaenien 2007

Anschließend ging es zu einem nicht weit entfernten Dorfmuseum, in dem alte, vor dem Verfall gerettete Bauernhäuser mit Strohdächern und Lehmböden wieder aufgebaut wurden. Dort fand sich auch eine schöne Bank zum Picknick.

rumaenien 2007

Letztes Ziel am Ausflugstag war Sighişoara (“Schässburg”), eine burgähnlich befestigte mittelalterliche Stadt, die von deutschen Einwanderern gegründet wurde und inzwischen zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.

rumaenien 2007

Neben diesem Tagesausflug war der Urlaub in Rumänien vor allem sehr lecker, sehr erholsam und sehr schön. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr. Und da Caro schneller gebloggt hat als ich, kann ich hier noch auf ihren Beitrag verweisen, wo es auch noch mehr Fotos gibt.

Viele Grüße
Fluffi :)

Fluffi Simpson

Fluffi SimpsonCaro hat mir eben einen tollen Tipp gegeben. Auf der Seite des Simpsons Movie (juchu, reingehen!), kann man sich selbst als Simpsons-Charakter zusammenklicken – create your Simpsons Avatar. Die Auswahl an Kleidung ist im Gegensatz zu passenden Augen, Nasen und Haaren leider nicht so üppig, aber ausreichend.

Und was für ein Zufall, beim shopblogger hab ich heute zahlreiche Fotos eines echten Kwik-E-Marts gesehen mit allem, was das Simpsons-Herz begehrt.

Viele Grüße
Fluffi :)

Hambuger Hasen und andere Wochenenderlebnisse

Vergangenes Wochenende wurde mein Geburtstagsgeschenk von Caro eingelöst: ein Kurzurlaub in Hamburg inkl. Besuch des Miniaturwunderlandes – der weltgrößten Modelleisenbahnausstellung.

Miniaturwunderland Hamburg

Ich würde mich selbst nicht als eingefleischten Modelleisenbahnfanatiker bezeichnen, aber faszinierend ist das schon *leuchtende Augen*. Vom Miniaturwunderland hatte ich bisher nur erzählt bekommen und es ist meiner Meinung nach ein Event der Kategorie “sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben”.

Miniaturwunderland mit Caro

Wobei öfters anschauen sicher auch nicht schadet, da man bestimmt immer wieder eines von unzähligen versteckten kleinen Eastereggs entdeckt.

Miniaturwunderland Hamburg

Ordentliche Fotos zu schießen war gar nicht so einfach. Von zu weit weg sieht man zwar die Größe der Anlage, aber sämtliche Details gehen verloren. Also hab ich versucht, möglichst viele Nahaufnahmen zu machen und bin leider viel zu schnell an das Ende meines Zooms gekommen. Teilweise haben Besucher mit richtig dicken Teleobjektiven fotografiert, da konnte ich nicht mithalten.

Miniaturwunderland Hamburg

Die eigentliche Modelleisenbahn rückt bei der Größe der Anlage fast schon in den Hintergrund, viel eher ist man andauernd auf der Suche nach kleinen lustigen Details. Ich fand’s sehr interessant, ein tolles Geschenk!

Miniaturwunderland Hamburg

Aber auch Hamburg in Originalgröße ist sehr schön und wurde ausgiebig zu Fuß erkundet. Mit ausreichend Abstand zur Reeperbahn (mind. zwei Parallelstraßen) fanden wir am Samstag Abend auch eine normale Kneipe mit normalen Gästen…

Hamburg

Am Sonntag hatten wir bestes Fotowetter und so scheint auf meinen Fotos von der Speicherstadtführung und vom Zollmuseum (Tipp, weil kostenlos und interessant) die Sonne wie bestellt.

Hamburg

Sehr schön waren auch die “Naturerlebnisse” mitten in der Stadt. Sei es das brütende Blesshuhn (das Segelboot wird in diesem Jahr noch nicht benutzt worden sein), die jungen Gänse, die sich weder von einer Kamera direkt vor ihrer Nase noch vom Blitzlicht stören ließen…

Hamburg

…oder der Hamburger Hase, der am Sonntag Morgen im Hinterhof des Hotels herumhoppelte.

Hamburg

Auch wenn die Zeit mit zwei Tagen inkl. An- und Abreise knapp bemessen war, hat es doch ausgereicht, um mit einem sehr positiven Eindruck von Hamburg und dem Gefühl von Urlaub wieder nach Hause zu kommen.

Hamburg

Viele Grüße
Fluffi :)

Was ist eigentlich Usability?

Vor einiger Zeit schon hat mir Dr. Web einen Wunsch erfüllt und ich habe ganz vergessen zu schreiben, wieso. Ich hatte ein Kapitel für das geplante Gemeinschaftswerk “Dr. Web Buch” geschrieben (bzw. den Theorieteil meiner Diplomarbeit gekürzt und mit mehr Beispielen gespickt). Leider ist das Buchprojekt jedoch aufgrund mangelnder Beteiligung nicht zustande gekommen. Schade, denn ich habe in Gedanken schon “mein Buch” zu Weihnachten verschenkt…

Statt dessen wurde ich gefragt, ob mein Kapitel als mehrteiliger Artikel auch im Magazin veröffentlicht werden kann. Natürlich kann er das. Und da ich als Gegenleistung ursprünglich auch nur ein Buch (das Belegexemplar) haben wollte, durfte mir Dr. Web statt dessen einen Wunsch von meiner Amazon-Wishlist erfüllen. So war das also.

Viele Grüße
Fluffi :)

Neue Euros

SloveniaJetzt fängt das Sammeln wieder an – oder zumindest das zweimalige Umdrehen des Kleingelds. Gestern habe ich bei der Eisdiele neben der Arbeit eine 50 Cent Münze aus Slowenien zurückbekommen. Slowenien? Richtig, da war doch was.

Viele Grüße
Fluffi :)

Kaffeesatz lesen

Kaffeetasse KaffeesatzManchmal produziert die Kaffeemaschine auf der Arbeit einen seltsamen Kaffeesatz. Ganz unabhängig davon, dass ich mir dessen Entstehung nicht ganz erklären kann, verrät dieser Kaffeesatz viel über mein Trinkverhalten:

- der erste Schluck ist besonders groß (schließlich muss der leckere Milchschaum abgeschlürft werden)
- die nächsten vier Schlucke sind lustigerweise exakt gleich groß
- und dann ist die Tasse auch schon wieder leer

Viele Grüße
Fluffi :)