Unser Urlaub in der Pfalz bestand natürlich nicht nur aus einem Ausflug nach Deidesheim, am Tag darauf ging’s nach Fränsem.
Das kleine Städchen zeigte sich uns bei schönem Wetter von seiner besten Seite. Außerdem waren wir unter der Woche fast unter uns und hatten damit keine störenden anderen “Touristen” auf den Fotos.
Der Rundgang an der mittelalterlichen Stadtmauer entlang führt an vielen, teilweise sehr schön renovierten alten Häusern vorbei.
Zur Stärkung nach der Stadtumrundung gab’s einen sehr leckeren Flammkuchen und neuen Wein.
Wie manchem wahrscheinlich schon bei den Fotos von meinem neuen Rad aufgefallen ist, sind diese Fotos nicht in München gemacht worden. Caro und ich waren für ein paar Tage in der Pfalz und haben dort die letzten sonnigen Tage genossen.
Der erste Ausflug ging nach Deidesheim: Vernissage, Stadtführung und lecker Essen (sowohl im Restaurant aus auch frisch vom Feigenbaum) – ein guter Start in den Pfalzurlaub.
Mein altes Fahrrad war weder besonders schön (lila) noch besonders gut in Schuss (in Ulm verlor ich mal ein Pedal) - ganz zu schweigen davon, dass es sicher eine Rahmennummer größer hätte sein dürfen. All diesen Punkten habe ich jetzt Abhilfe geschaffen und mir beim Fahrradhändler meines Vertrauens ein neues Rad geleistet.
Die ersten Testfahrten hat es bereits hinter sich. Schade, dass die schönen Herbsttage jetzt wohl vorbei sind, so müssen die langen Touren noch bis zum nächsten Frühling warten.
Schlüsselbänder bekommt man ja fast überall hinterher geworfen. Leider fristen sie ihr Dasein meistens in irgendwelchen Schubladen, denn für mehr als einen Schlüssel hat man nicht unbedingt Verwendung. Mein Schlüsselband ist schick orange und eigentlich will ich das nicht eintauschen. Dummerweise gab’s vor ein paar Wochen auf dem Typo3 Camp – wen überrascht’s – Schlüsselbänder, die jedoch ein nettes Zusatzfeature hatten: einen USB-Stick. Dieser USB-Stick an meinem orangenen Band, das wär schon was…
Dank Loch- und Nietenzange ist diese Operation am lebenden Schlüsselband erfolgreich verlaufen. Herzlichen Glückwunsch und ein Hoch auf einen gut ausgestatteten Bastelschrank!
Gestern stand schon seit einigen Monaten “geheimes Geburtstagsgeschenk” in unserem Kalender. Seit vergangener Woche war es nicht mehr geheim, denn da hatte ich Caro zwei Karten für das Coldplay-Konzert in München geschenkt.
In der ausverkauften Olympiahalle gaben die vier ein klasse Konzert zum Besten, mit toller Bühnenshow und unerwarteten Überraschungen - z.B. als sie plötzlich mitten im Publikum standen (Caro hat ein Youtube-Video davon in ihrem Blogbeitrag verlinkt inkl. “we wish you a happy octoberfest”).
Leider war die Handykamera etwas überfordert, daher sind meine Fotos alle nicht so umwerfend. Von den briefmarkengroßen 30-Sekundenvideos ganz zu schweigen. Bei Youtube gibt’s inzwischen schon einige Videos anderer Konzertgänger, wobei keines davon dem offiziellen Konzertvideo den Rang streitig machen dürfte… bester Schutz vor solchen Mitschnitten scheint wohl eine gute Soundanlage zu sein, bei der die eingebauten Mikrofone der Digicams hoffnungslos übersteuern. Ganz gut ist noch dieses hier:
Lustig war auch eine zufällige Begegnung am Wüstchenstand (augerechnet genau der Stand, bei dem es am leckersten roch und bei dem wir uns deswegen eine Bratwurst gegönnt haben), aber das nur als familiärer Insider an dieser Stelle
Ein sehr schöner Abend, ich glaub so Geschenke werd ich öfters machen Viele Grüße Fluffi
Beim heutigen nasskalten Dauernieselwetter haben wir das einzig sinnvolle gemacht: es ging ins Museum. Die Glyptothek stand noch auf der Liste der unbekannten Museen in München und weil wir schon mal da waren, ging’s auch noch in die staatliche Antikensammlung gegenüber.
Schön war’s! Aber mit einem warmen Tee auf dem Sofa und einem Stück Mohnkuchen im Bauch lässt es sich jetzt auch aushalten
Zur Feier des Tages ging die Seen-Tour auf den Spuren von König Ludwig II. an diesem sonnigen Samstag in die zweite Runde.
Mit der Chiemsee-Bahn ging es vom Bahnhof Prien zur Anlegestelle und dann per Schiff zur Insel Herrenchiemsee, auf der das durchaus beeindruckende Schloss Herrenchiemsee zu einem Besuch einlud. Mit Schlossführung, Museumsbesuch und einem langen Spaziergang über die Insel ging der Tag leider schneller zu Ende als erwartet.
Mal schauen, an welchen See es Caro und mich am nächsten Wochenende hinverschlägt.
Das Wetter am Samstag war geradezu prädestiniert für einen Ausflug ins Grüne und so ging es mit der S-Bahn nach Starnberg. Zum Aufwärmen ein kleiner Rundgang zur Kirche St. Josef und den Schlossgarten und dann weiter im gemächlichen Spaziergangsschritt am östlichen Ufer entlang nach Süden.
Im kleinen Örtchen Berg sind wir zum Schlosspark abgebogen und haben uns die Votivkapelle angesehen – erbaut zu Ehren von König Ludwig II., der just an dieser Stelle im See ertrunken ist (oder erschossen wurde, aber das weiß man ja nicht so genau).
Im noch kleineren Örtchen Leoni ließen wir – frisch gestärkt mit einem Fischbrötchen – die Füße ins Wasser hängen und uns von einem netten, aber etwas zu aktiven Hund immer wieder und wieder nassspritzen, da er mit seinem aus dem See gefischten Stöckchen immer genau bei uns ans Ufer schwimmen und sich trockengeschütteln musste.
Von Leoni ging’s dann mit der Fähre wieder zurück nach Starnberg. Ein sehr schöner Ausflug – und wohl eine der letzten Gelegenheiten, noch mal einen richtigen Sommertag zu erwischen.