Archiv der Kategorie 'Technik'

Mobile Überraschung

Dienstag, den 2. Juni 2009

Die neue Tarifstruktur meines (blauen) Handyproviders hat mich vor ein paar Wochen dazu bewogen, ein Internet-Paket für’s Handy auszuprobieren. Erst mal nur zum Test für kurze Zeit, um zu sehen, ob das mit meinem zugegebenermaßen inzwischen schon etwas älteren Telefon überhaupt funktioniert. Und was soll ich sagen, ich bin positiv überrascht.

Youtube und andere Videoformate spielt der interne MedienplayerGoogle Maps gibt’s auchSSH-Shell über’s Handy

Ich hätte nicht gedacht, dass sich unterwegs so gut in Blogs stöbern, E-Mails abrufen oder – meine Lieblingsanwendung – per SSH-Shell der Webserver checken lässt. Und andere Programme wie Google Maps oder ICQ haben mich überzeugt, dass ich dazu wirklich kein iPhone brauche (ich kann das alles nämlich mit UMTS-Geschwindigkeit nutzen ;) ).

Natürlich ist das eigentlich nur eine Spielerei, aber spätestens wenn sich das Experiment auch im Zug als Modem für’s Notebook bewährt, werde ich mir überlegen, ob ich das Paket nicht dauerhaft behalte.

Viele Grüße
Fluffi :)

Einmal lochen und nieten bitte

Samstag, den 4. Oktober 2008

Schlüsselbänder bekommt man ja fast überall hinterher geworfen. Leider fristen sie ihr Dasein meistens in irgendwelchen Schubladen, denn für mehr als einen Schlüssel hat man nicht unbedingt Verwendung. Mein Schlüsselband ist schick orange und eigentlich will ich das nicht eintauschen. Dummerweise gab’s vor ein paar Wochen auf dem Typo3 Camp – wen überrascht’s – Schlüsselbänder, die jedoch ein nettes Zusatzfeature hatten: einen USB-Stick. Dieser USB-Stick an meinem orangenen Band, das wär schon was…

USB-Stick am falschen SchlüsselbandNach erfolgreicher Operation

Dank Loch- und Nietenzange ist diese Operation am lebenden Schlüsselband erfolgreich verlaufen. Herzlichen Glückwunsch und ein Hoch auf einen gut ausgestatteten Bastelschrank!

Viele Grüße
Fluffi :)

Ein Klavier, ein Klavier

Donnerstag, den 31. Januar 2008

Vor ein paar Tagen kam es an, ein echtes Klavier bzw. ein “digital Piano” (man ist ja schließlich Informatiker) von Hemingway. Nachdem ich seit knapp acht Jahren kein Klavier mehr gespielt habe, wollte ich endlich mal wieder damit anfangen.

digital Piano

Für die digitale Variante sprachen vor allem zwei Dinge: es ist einfacher zu tragen als ein echtes Klavier (auch wenn Caro den Karton teilweise alleine, teilweise mit Hilfe unserer Nachbarn ganz schön schleppen musste, bis es in der Wohnung war – der Paketdienst hat es nicht raufgebracht) und ich vergraule die Nachbarn nicht, wenn ich abends nach der Arbeit noch spiele.

Die ersten Gehversuche verliefen ganz ok, aber ich muss wohl noch einige Abende üben, bevor ich wieder so spiele, wie vor ein paar Jahren.
Viele Grüße
Fluffi

Unfreundlicher Telefonmann

Dienstag, den 13. November 2007

Puh, ich hatte noch nie so einen unfreundlichen und überheblichen Hotline-Mitarbeiter an der Strippe wie den heutigen bei der 1&1-Hotline. Manche Leute sollte man besser nicht vor ein Telefon setzen. Und weitergeholfen hat er mir noch dazu gar nicht. Da war die anschließend abgesandte E-Mail an den Support weit hilfreicher. Sachen gibt’s, das glaubt man gar nicht. Meiner Meinung nach ziemlich peinlich, so etwas “Support” zu nennen.

Viele Grüße
Fluffi :)

Die Bahn kommt

Sonntag, den 11. November 2007

Sicher kein ausgefallenes Foto, aber heute hat auf der Rückfahrt von Andis lustiger Geburtstagsfeier sogar ein Fahrkartenautomat am Ulmer Bahnhof gestreikt und seine Arbeitsniederlegung durch einen klassischen Bluescreen unterstrichen.

Bluescreen bei der Bahn

Das faszinierende daran war jedoch, wie viele Leute trotzdem versucht haben, dort eine Karte zu kaufen. Da wird einfach mal die Bahncard reingesteckt oder auf dem Touchscreen herumgedrückt. Sehr nett :)

Viele Grüße
Fluffi :)

Recipebook™ – die Weiterentwicklung

Donnerstag, den 5. Juli 2007

Heute habe ich bei Marnems Sicht der Dinge doch tatsächlich einen Nachbau unseres Recipebook™ entdeckt, das bei uns schon bald neun Monate lang seinen Dienst in der Küche verrichtet.

Zugegeben, dank weit neuerer Hardware ist Marnem mit seinem Recipebook-Nachbau wirklich ein Meisterstück gelungen. Aber ob das bisschen mehr Speicher und die Internetverbindung gleich einen Versionsprung auf 5.9 rechtfertigen? 5,9 Kilo hin oder her…

Recipebook - Rezepte in der Kueche anschauen

Im Übrigen muss noch bezweifelt werden, ob die reine technische Weiterentwicklung den Patentschutz des Recipebook™ aufhebt. Ich bezweifle das ja stark, aber da immerhin artig auf die Ideenquelle verwiesen wurde, werde ich von der Einforderung der anfallenden Lizenzgebühren absehen ;)

Woran man den Nachbau vom original Recipebook™ unterscheiden kann? Ganz einfach, die Wandhalterung ist beim Original schlichter, das Recipebook™ wird lediglich aufgesteckt und nicht mit Haken und Ösen befestigt. Also Augen auf, beim Recipebook™-Kauf/Nachbau!

Viele Grüße
Fluffi :)

Hambuger Hasen und andere Wochenenderlebnisse

Montag, den 4. Juni 2007

Vergangenes Wochenende wurde mein Geburtstagsgeschenk von Caro eingelöst: ein Kurzurlaub in Hamburg inkl. Besuch des Miniaturwunderlandes – der weltgrößten Modelleisenbahnausstellung.

Miniaturwunderland Hamburg

Ich würde mich selbst nicht als eingefleischten Modelleisenbahnfanatiker bezeichnen, aber faszinierend ist das schon *leuchtende Augen*. Vom Miniaturwunderland hatte ich bisher nur erzählt bekommen und es ist meiner Meinung nach ein Event der Kategorie “sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben”.

Miniaturwunderland mit Caro

Wobei öfters anschauen sicher auch nicht schadet, da man bestimmt immer wieder eines von unzähligen versteckten kleinen Eastereggs entdeckt.

Miniaturwunderland Hamburg

Ordentliche Fotos zu schießen war gar nicht so einfach. Von zu weit weg sieht man zwar die Größe der Anlage, aber sämtliche Details gehen verloren. Also hab ich versucht, möglichst viele Nahaufnahmen zu machen und bin leider viel zu schnell an das Ende meines Zooms gekommen. Teilweise haben Besucher mit richtig dicken Teleobjektiven fotografiert, da konnte ich nicht mithalten.

Miniaturwunderland Hamburg

Die eigentliche Modelleisenbahn rückt bei der Größe der Anlage fast schon in den Hintergrund, viel eher ist man andauernd auf der Suche nach kleinen lustigen Details. Ich fand’s sehr interessant, ein tolles Geschenk!

Miniaturwunderland Hamburg

Aber auch Hamburg in Originalgröße ist sehr schön und wurde ausgiebig zu Fuß erkundet. Mit ausreichend Abstand zur Reeperbahn (mind. zwei Parallelstraßen) fanden wir am Samstag Abend auch eine normale Kneipe mit normalen Gästen…

Hamburg

Am Sonntag hatten wir bestes Fotowetter und so scheint auf meinen Fotos von der Speicherstadtführung und vom Zollmuseum (Tipp, weil kostenlos und interessant) die Sonne wie bestellt.

Hamburg

Sehr schön waren auch die “Naturerlebnisse” mitten in der Stadt. Sei es das brütende Blesshuhn (das Segelboot wird in diesem Jahr noch nicht benutzt worden sein), die jungen Gänse, die sich weder von einer Kamera direkt vor ihrer Nase noch vom Blitzlicht stören ließen…

Hamburg

…oder der Hamburger Hase, der am Sonntag Morgen im Hinterhof des Hotels herumhoppelte.

Hamburg

Auch wenn die Zeit mit zwei Tagen inkl. An- und Abreise knapp bemessen war, hat es doch ausgereicht, um mit einem sehr positiven Eindruck von Hamburg und dem Gefühl von Urlaub wieder nach Hause zu kommen.

Hamburg

Viele Grüße
Fluffi :)

Unsichtbares Bücherregal

Dienstag, den 30. Januar 2007

Buecherregal aus BuechernAuch wenn wir schon eine ganze Weile in München wohnen, gibt es immer noch die ein oder andere Ecke, die nicht ganz fertig ist. Besucher bemerken das wahrscheinlich gar nicht so sehr, aber ich vermisse fast täglich ein weiteres (Bücher-) Regal in meinem Zimmer. Zum IKEA schaffen Caro und ich es irgendwie nie. Entweder wir haben kein Auto oder es ist – wenn wir mal Zugriff auf ein “Fremdauto” haben – Wochenende.

Da bleibt eigentlich nur, nach Lösungen ohne Regal zu suchen. Bei instructables habe ich das unsichtbare Bücherregal entdeckt, bei dem einfach ein Buch als Regalbrett dient (eigentlich naheliegend) und mit einem Winkel direkt an die Wand geschraubt wird. Das sollte natürlich kein Buch sein, in dem man täglich (bzw. jemals wieder) etwas nachschlagen will. Wie es genau funktioniert, wird in neun Schritten erklärt. Sehr praktisch.

Viele Grüße
Fluffi :)

Wasserfall bei Jeep

Montag, den 22. Januar 2007

Auch auf die Gefahr hin, dass das alt und öde ist, ich kannte diesen computergesteuerten Wasserfall noch nicht und finde die Idee recht lustig:

Allerdings würde ich mir deshalb noch lange keinen Jeep kaufen ;)

Viele Grüße
Fluffi :)

Wie, Wii?

Mittwoch, den 13. Dezember 2006

Am Sonntag hatten wir Besuch, Martin hat hier für eine Nacht Unterschlupf gesucht (und gefunden). Am Abend waren wir zusammen bei einem Freund von ihm, um die Wii auszuprobieren, die neue Spielekonsole von Nintendo. Unsereins ist ja eigentlich gar kein Spieler, aber vom neuartigen Bedienungskonzept hatte selbst ich schon mal was gehört. Gesteuert werden die Spiele nämlich über ein frei beweglichen Controler, der durch Sensoren sämtliche Bewegungen im Raum erfasst. Man nimmt dieses Teil also in die Hand und bewegt sie ganz normal. Drehen, kippen, wippen, bewegen, schlagen – alles was man mit der Hand macht, wird durch den Controler erfasst.

Wii Nintendo

Demnach sind auch lustige Spiele möglich. Angefangen haben wir mit einem Tennis-Doppel, danach eine Runde Golf (auf dem Bild rechts versucht Martin gerade sein Glück), beim Kegeln schnitt Caro recht gut ab und auch beim Billard hatte sie die Nase vorn.

Insgesamt hat das schon viel Spaß gemacht, allerdings sind manche der Spiele etwas sinnfrei und lassen deutlich erkennen, dass sie wohl eher dem Ausprobieren der neuen Steuerung dienen und kein Spielkonzept verfolgen (z.B. so ein seltsames Kuhrennen bei dem man Vogelscheuchen einsammeln muss). Außerdem funktionieren wohl viele der interaktiven (Online)-Dienste der Konsole noch nicht. Da war das Weihnachtsgeschäft bestimmt wichtiger als ein komplett fertiges Produkt. Trotzdem, die Steuerung ist wirklich genial und intuitiv.

Viele Grüße
Fluffi :)