Archiv der Kategorie 'Technik'

Oldtimer Demo gegen Feinstaub-Fahrverbot

Montag, den 30. Oktober 2006

Da geht man nichtsahnend durch die Münchner Innenstadt, plötzlich knattert und knallt es, betagte Hupen krächzen im Wind und Menschenmassen sammeln sich.

Oldtimer

Kurz darauf stand fest: hier wurde demonstriert. Ein an einem stehenden Oldtimer angepinnter Zettel erklärte auch wieso. Ab Oktober 2007 soll, so wurde in einem Luftreinhalteplan beschlossen, auch der Münchner Innenstadtbereich als Umweltzone gelten. Somit dürfen Diesel-Autos mit schlechter Euronorm und Benziner ohne Kat dort gar nicht mehr fahren. Und dagegen wurde also demonstriert. Schön anzusehen war das ja…

Oldtimer Demo gegen Fahrverbot

Oldtimer Demo gegen Fahrverbot…aber ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob die Fahrer mit ihrem Ansinnen bei den Passanten auf so großes Verständnis gestoßen sind. Denn, wie man an der Abgaswolke auf dem Bild links sicher erahnen kann, es hat ganz schön gestunken. Sicher, ein einzelnes Auto in der Innenstadt macht nicht viel aus, aber insgesamt sollte man doch schon sehr froh sein, dass es Euronorm und Katalysator gibt. Puh…

Viele Grüße
Fluffi :)

Nachgeschoben

Dienstag, den 17. Oktober 2006

Da Andreas es in den Kommentaren vermisst hat, schiebe ich hier noch das Video mit den kleinen Panzern nach, die Elektroschocks austeilen. Als Informatiker mussten wir das Funktionsprinzip natürlich ergründen. Mit der Infrarotkamera sieht man sehr gut, wieso man wirklich gut zielen muss.


Viele Grüße
Fluffi :)

Recipebook™ Produkttest

Freitag, den 13. Oktober 2006

Gestern wurde es von mir eingeweiht bzw. das erste mal aktiv benutzt, das nagelneue, brandaktuelle und hochmoderne Recipebook™ in unserer Küche.

Beschreibung aus dem Katalog: Das formschöne und platzsparende Wandgerät (patentierte Wandhalterung inklusive) ist in der Lage, Rezepte während des Kochens anzuzeigen, quasi on-the-cook. Der hochauflösende und blickwinkelunabhängige Flachbild-Monitor zeigt auf übersichtliche Art und Weise sämtliche Zutaten und Abläufe an, die zum Kochen eines Gerichts notwendig sind. Natürlich kann das Recipebook™ mit weiteren Rezepten nachgerüstet werden, die Speicherkarte (inklusive enthalten) bietet Platz für zahlreiche Gaumenfreunden. Ein Netzwerkanschluss (nur optional) erlaubt sogar das Herunterladen von Rezepten aus dem Internet. Und wenn der Herd kalt bleibt, dann können mit Recipebook™ spannende Spiele gespielt werden.

Recipebook Notebook

Beschreibung aus der Realität: Das für seine schwache Leitung nicht gerade kleine Notebook wurde mittels einer aus Holzresten angefertigten Konstruktion an die Wand geschraubt und dient ausschließlich dazu, Rezepte anzuzeigen (damit man die nicht immer ausdrucken muss). Es handelt sich dabei um das schon vor Jahren ausgemusterte “Notebook” meiner Schwester (P 75 MHz, 8 MB RAM, passiver DSTN-Bildschirm, der bei schnellen Mausbewegungen Schlieren zieht). Auf dem betagten Windows 95 ließ sich immerhin noch ein Word-Viewer und (dank oldversion.com) Acrobat 4 installieren, allerdings muss man ziemlich in die Seiten reinzoomen, um alles lesen zu können. Die Rezepte befinden sich auf einer CF-Speicherkarte, die mit 512 MB die Größe der Festplatte des Notebooks übertrifft. An das Netz anschließen wollte ich das Teil lieber nicht, allein durch einem Virenscanner wäre das wohl hoffnungslos überfordert. Solitär läuft, ist mit Trackpoint aber nicht sehr gut zu steuern.

Fazit: Ich wollte das Notebook eigentlich nicht nach München umziehen, aber Caro fand das Teil so cool, dass wir es doch mitgenommen haben. An die Wand geschraubt macht es sogar wirklich was her - das sollte in keiner Informatikerküche fehlen. Da Caro zahlreiche Rezepte nur digital vorliegen hat, erspart das auf die Dauer auch einiges an Ausdrucken (die dann eh meistens Salatsoße abbekommen und weggeschmissen werden, zumindest bei mir). Ausprobiert habe ich es gestern mit Kürbis-Kartoffel-Auflauf, allerdings ins abgeänderter Form ohne Mett. War wirklich praktisch (das Recipebook™) und lecker zum Glück auch (das Essen).

Viele Grüße
Fluffi :)

Internet, Internet, Internet

Donnerstag, den 5. Oktober 2006

T-ComWow ist das ein Gefühl. Einfach so E-Mails abrufen. Den Browser starten und keine “Server not found”-Fehlermeldung bekommen. Sogar der Virenscanner jammert nicht mehr nach Updates. Internet ist toll!

Ich hatte ja ehrlich gesagt keine Hoffnungen mehr, dass das jemals noch was wird. Aber - welch Wunder - die Leitung wurde wieder gefunden und man kann sogar wieder Telefonieren (quasi der Bonus zum Internet, eigentlich aber nicht zwingend erforderlich ;) ). Hab jetzt also schon die zweite dieser tollen “ihre Störung ist beendet”-SMS bekommen (vor drei Wochen bei der Freischaltung des Telefonanschlusses war die Leitung ja schon mal irgendwie verloren gegangen…).

Viele Grüße
Fluffi :)

USB-Teddy

Dienstag, den 8. August 2006

USB TeddyIch hatte schon lange keine USB-Sticks mehr, denn eigentlich gab’s die hier schon zur Genüge. Aber diesen USB-Teddy kann ich einfach niemanden vorenthalten. Dem muss man doch tatsächlich den Kopf abreissen, bevor man Daten auf ihn kopieren kann. Erklär das mal kleinen Kindern…
Mehr Fotos vom Teddy gibt es von Sergio de Ana bei Flickr.

Viele Grüße
Fluffi :)

Das Hochstativ

Montag, den 7. August 2006

StativNachdem in den Kommentaren vom Nabada-Blogeintrag schon gefragt wurde: ja, ich hatte das Foto vom Stativ vergessen. Vom Stativ aller Stative. Von dem Stativ. Das heißt eigentlich hab ich noch dran gedacht, als ich den Nabada-Eintrag geschrieben habe, allerdings hatte ich die Fotos schon zusammengeschnitten und das Stativ hat da nicht mehr ganz drangepasst. Aber dafür jetzt hier….

Es war also Nabada und wir drängten uns durch die Menschenmassen, um einen möglichst guten Platz zu ergattern. Ist schließlich doof, wenn dauernd irgendwelche Leute oder Bäume oder Büsche vor einem stehen, da kann man ja gar keine schönen Fotos machen. Irgendwann ist mit links ein Auto aufgefallen. An dem Auto war eigentlich nichts besonders, die Farbe war halt etwas grell und es hatte eine offene Ladefläche hinten. Mein Blick fiel auf eine Webadresse, die auf dem Auto stand. Leider bekomme ich sie nicht mehr genau hin, es war irgendwas mit “Hochstativ” und “Pressefotos”. Bin erst mal ein paar Schritte weiter. Dann hab ich nach oben geguckt. Und noch weiter nach oben. Und noch weiter. Und tatsächlich, da war auf einem riesigen ausgefahrenen Stativ auf der Ladefläche des Autos eine Kamera befestigt. Höher als alle Menschen und höher als alle Bäume. Ja wow!

Allem Anschein nach kann man die Kamera da oben auch ferngesteuert schwenken und neigen. Nahezu perfekt für Großveranstaltungen dieser Art. So was will ich auch mal haben ;)

Viele Grüße
Fluffi, der wegen des hohen Bildes ganz viel Text schreiben musste :)

Computer-Nostalgie

Sonntag, den 6. August 2006

alter ComputerIrgendwie packt mich in letzter Zeit die Computernostalgie. Hab festgestellt, dass ich meinen ersten selbstgekauften Computer wieder komplett zusammenbauen könnte. Vom Tower (links auf dem Bild) über Board und Prozessor (AMD 486-DX2-80), Festplatte (540MB, O-Ton des Verkäufers damals: “die bekommst du nieee voll”) bis hin zum CD-Rom (4fach, wow) ist noch alles da und intakt. Das Zeug von damals scheint irgendwie stabiler gewesen zu sein. Die Festplatte ist mir schon öfters mal aus der Hand “gerutscht”, aber sie funktioniert immer noch… Andere Festplatten sterben wie die Fliegen.

Während ich das schreibe fällt mir auf: auch mein über sechs Jahre altes Notebook von (obacht) Gericom läuft einwandfrei seit eh und jeh. Früher ging das irgendwie.

Viele Grüße
Fluffi :)

Alter Drucker, neuer Drucker

Freitag, den 4. August 2006

Trotz vieler Jahre guter Zusammenarbeit und unzähligen gedruckten Seiten habe ich mich von meinem alten s/w-Laserdrucker getrennt. Er musste neuer Technik weichen.

Drucker

Wann kauft man sich einen Farblaserdrucker, wenn nicht zum Ausdrucken der Diplomarbeit? Richtig, nie. Dieser Vorwand musste also ausgenutzt werden und daher hab ich mir vor drei Wochen schon einen neuen Drucker gekauft (Samsung CLP-510). Keine 300 Euro fand ich ganz ok als Preis. Die Diplomarbeit hat er auch gut gemeistert, ich bin sehr zufrieden. Als ich den alten Drucker aus seiner Ecke herausgeholt und saubergemacht habe, war der Größenvergleich dann doch ziemlich gewaltig. 35kg Druckmonster vs. 8kg Fliegengewicht. Doch der alte wird nicht ausgemustert sondern seinen Dienst bei einem neuen Besitzer fortsetzen.

Oh und falls sich jemand fragt, was das für Klebestreiben auf dem neuen Drucker sind: in Anbetracht des bevorstehenden Umzugs hab ich die Transportsicherungs-Klebestreifen einfach mal aufgehoben und auf’s Gehäuse geklebt…

Viele Grüße
Fluffi :)

Ulmer Goldochsen Bierbähnle

Montag, den 31. Juli 2006

Andreas hat Geburtstag, jedes Jahr. Vor allem HATTE er 2003 Geburtstag. Das Geschenk sollte eine Fahrt mit dem Ulmer Bierbähnle sein. Das ist die alte Straßenbahn von 1910, die im Dienste der Goldochsen-Brauerei steht und für eine Rundfahrt durch Ulm gemietet werden kann. Dummerweise war die Bahn zu dieser Zeit defekt (ein Achsbruch), daher haben wir ihm damals einen “Gutschein für ein Geschenk” geschenkt. Nicht sehr originell, ja, aber auf die Schnelle war nichts anderes zu organisieren. Die Monate und Jahre gingen vorbei, das Bähnle war inzwischen schon lange wieder repariert (es machte sogar einen Ausflug nach Halle) aber an das Geschenk hat irgendwie keiner mehr gedacht… bis auf Andreas, der mir das mit hartnäckiger Regelmäßigkeit vorhielt. Er meinte zu mir, dass er einfach mal mich dafür verantwortlich macht, dass er noch kein Geschenk bekommen hat - wohl deshalb hab ich zu meinem Geburtstag von ihm ein “Schwarzer Peter”-Kartenspiel bekommen. Lange Rede, kurzer Sinn: bevor ich aus Ulm wegziehe MUSSTE diese Fahrt noch umgesetzt werden. Heute war es soweit.

Ulmer Bierbaehnle

Da die ganze Aktion sehr spontan geplant und umgesetzt wurde, waren wir nur acht Passagiere. Aber dafür war es nicht minder lustig. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde, in der man die gesamte Strecke der Straßenbahn durch Ulm fährt (ja, Ulm ist klein).

Ulmer Bierbaehnle

Anschließend sind wir dann noch in den Schatten in Ulm gegangen, Schnitzel essen. Aber davon gibt es hier morgen mehr… ich muss verdauen.

Viele Grüße
Fluffi :)

Technik für Kaffeetrinker

Sonntag, den 23. Juli 2006

Und da sag noch mal einer, es gäbe keine Innovationen mehr. Allein für Kaffeetrinker gibt es zwei sehr sinnvolle Erfindungen, die wahrscheinlich schon lange vermisst wurden.

Innovation KaffeeDa hätten wir zum einen den Signaldeckel von SmartLidSystems, dank dem wir uns nie wieder die Zunge verbrennen. Wer rechnet schließlich damit, dass Kaffee heiß verkauft wird? Ein Deckel, der sich abhängig von der Temperatur des Becherinhalts verfärbt, schafft hier endlich Abhilfe. Wahnsinn.

Innovation KaffeeDoch was tun, wenn es mal keinen heißen Kaffee zu kaufen gibt? Der selbsterhitzende Kaffeebecher von Ontech ist die Lösung. So kann man das Kaffeekochen einfach mal dem Kalziumoxid überlassen und schon nach sechs bis acht Minuten ist der Kaffee so heiß, dass uns der Signaldeckel darauf hinweisen würde, ihn erst mal wieder ein bisschen abkühlen zu lassen.

Viele Grüße
Fluffi :)