Category Archives: Tipp

Stockholm

Letzte Station und Hauptattraktion unseres Städte-Hopping-Sommerurlaubs war Stockholm. Was soll man sagen: Stockholm ist eine wunderschöne Stadt, die man nicht nur einmal besuchen sollte. Wir haben uns bei unserem ersten Besuch wirklich nur auf die Innenstadt beschränkt und dort so viel wie möglich abgeklappert. Wirklich sehenswert ist neben der eigentlichen Innenstadt mit Königspalast und vielem mehr vor allem die Insel Djurgården, auf der man sich mehrere Tage beschäftigen kann.

Wir waren im Vasa-Museum (unbedingt sehenswert), in dem das vor knapp 400 Jahren untergegangene Kriegsschiff “Vasa” ausgestellt wird, das leider bei seiner Jungfernfahrt direkt im Hafenbecken von Stockholm versunken ist. Aber auch das Stockholmer Freilichtmuseum Skansen muss man gesehen haben. Hier werden die alten Häuser von Angestellten des Museums “bewohnt”, so dass man nicht nur eine leere, alte Bäckerei sieht, sondern dort auch frisch gebackene Leckereien kaufen kann. Oder man trifft alte Damen mit Hut im Garten hinterm Haus bei Tee und Keksen und lässt sich von ihnen die Geschichte des Hauses erklären.

Ebenfalls sehr schön ist Rosendals slott mit dem dazugehörigen Garten, in dem es natürlich auch wieder leckere Sachen zu essen gibt. Verhungern muss wirklich niemand, auch bei Hermans gibt es ein hervorragendes vegetarisches Buffet mit tollem Ausblick über die Stadt.

Kurz: das war sicher nicht unsere letzte Reise nach Stockholm.

Viele Grüße
Fluffi :)

Wildwasser mit Eiswasser

Was spricht dagegen, im Juni mit Manu, Conny, Andreas und Roland eine Kanutour auf der Isar von Lenggries nach Bad Tölz zu unternehmen? Richtig, das fehlende Sommerwetter in diesem Sommer. Wir wollten eigentlich schon gar nicht aus dem warmen Auto aussteigen, die Aussicht auf nasse Neoprenanzüge, Regen und die kalte Isar versprach da wenig Spaß.

Um so überraschender, dass so eine Kanu-Tour durchaus auch bei schlechtem Wetter Spaß macht. Vor allem das kleine Wildwasser-Stück, das seinem Namen alle Ehre macht. Hier wurden die aufblasbaren Kanus mehrmals an Land zurück gesetzt, um sich mehrmals hintereinander in die Fluten zu stürzen. Das nächste mal aber bitte durchgehend Sonnenschein.

Viele Grüße
Fluffi :)

Bobby McFerrin im Gasteig

Dank Caros gutem Riecher (und einem Hinweis bei Bayern2) hatten wir heute Karten für Bobby McFerrin, der im Gasteig zusammen mit Roger Treece und dem europäischen Kammerchor aufgetreten ist.

Die Abwechslung zwischen Solostücken, gemeinsamen Stücken mit dem Chor und teilweise auch mit dem Publikum hat den ohne Pause über zwei Stunden lang dauernden Abend zu einem abwechslungsreichen Erlebnis gemacht. Im vergangenen Jahr gab’s das Konzert schon mal in gleicher Besetzung – davon gibt’s ein Probenvideo bei Youtube…

Und noch eines…

Viele Grüße
Fluffi :)

Zürich

Zürich ist immer eine Reise wert, vor allem, wenn man dort die “kleine” Schwester besuchen kann. Bisher habe ich mich immer davor gedrückt, aus meinen Einzelbildern Panorama-Bilder zusammen zu “kleben”. Dieses hier ist in wenigen Sekunden mit dem bislang noch kostenlosen Online-Tool Dermandar entstanden. Nicht ganz perfekt, aber auf jeden Fall weniger Arbeit als sonst und auf jeden Fall einen Versuch wert.

Panorama über Zürich

Viele Grüße
Fluffi :)

Ausflug nach Oppenheim

Im Oktober ging es ins Städtchen Oppenheim, das zwischen Mainz und Worms in der Pfalz liegt. Neben vielen netten Fachwerkhäusern und der Katharinenkirche hat Oppenheim ein ausgedehntes Kellerlabyrinth zu bieten, von dem ein kleiner Teil auch für Touristen erschlossen ist.

Stadttor in OppenheimSonnenuhrenBrot im Stein

KatharinenkircheSteingesichterAlle Register ziehen

Viele Grüße
Fluffi :)

Wochenendausflug zum Königssee

Diesen Samstag haben wir wieder ein weiteres Fleckchen auf unserer weißen Bayernkarte farbig ausgemalt. Drei Stunden lang dauerte die Zugfahrt ins Berchtesgadener Land, bis wir endlich unser Ziel erreicht haben: den Königssee.

Mit dem Boot auf dem KönigsseeWahnsinnig klares Wasser.Muh!

Mit unzähligen anderen Touristen und Ausflüglern (schönes Wetter und Feiertag) ging es in einem der alten Elektroboote über den See nach St. Bartholomä und Salet. Natürlich auch mit einer trompetenden Demonstration des tollen Echos auf halben Weg nach St. Bartholomä.

St. BartholomäLecker RäucherfischbrötchenBemooster Baum vor klarem Wasser

In Salet sind wir das Stückchen bis zum Obersee bzw. fast bis zum Wasserfall gegangen, bevor es dann am Nachmittag wieder zurück über den See und mit dem Zug nach München ging.

Natur pur: Daumen als LandeplatzDer OberseeSonnen- bzw. Tarnflecken

Sehr schön war’s – sehr zu empfehlen. Das frühe Aufstehen lohnt sich auf jeden Fall!
Viele Grüße
Fluffi :)

Sushi auf Rädern

SushiLetzte Woche haben wir bei Conny und Manu einen leckeren Sushi-Heimservice kennengelernt. Sonst halte ich nicht so viel von Bring-Sushi, aber das war wirklich frisch, lecker und durchaus erschwinglich. Es ersetzt sicher nicht unseren Sushimeister in der Amalienpassage, aber für zu Hause und zwischendurch werden wir da sicher auch mal selbst bestellen.
Viele Grüße
Fluffi :)

Flohmarkt auf der Theresienwiese

Am Samstag fand wieder mal der Riesenflohmarkt auf der Theresienwiese statt, zu dem echte Kenner schon um 7 Uhr in der Früh pilgern. Ich bin erst drei Stunden später zusammen mit Sebastian und Mimi hingegangen, schließlich war ich nicht auf der Suche nach etwas Speziellem.

Menschen, Menschen, Menschen und dazwischen ein bisschen FlohmarktVerkauft er das oder tarnt er sich?Da braut sich was zusammen… Zeit für einen gemütlichen Kaffee im Trockenen

Wie beim letzten Mal gab es wieder allerhand skurrile Dinge zu entdecken. Mein persönliches Lieblingsstück war allerdings wahrscheinlich nicht im Ganzen verkäuflich: es handelte sich um ein Kind, das hinter seinem Stand unter dem Oberteil eines Hitze-Schutzanzuges saß, zeitweise aufstand wie ein silbernes Gespenst und freundlich in die Menge winkte.

Gekauft hab ich letztendlich nichts, aber nett war’s trotzdem.
Viele Grüße
Fluffi :)

Madeira – Sommerurlaub im November

Gut gelandet auf dem Flughafen “Santa Catarina”In der Seilbahn nach MontePalmen und Sonne im November

Unser etwas nachgezogener Sommerurlaub ging in diesem Jahr nach Madeira. Die kleine Inselgruppe 700 km vor der marokkanischen Küste gehört zu Portugal (Euroland, kein Geld umtauschen, sehr praktisch).

Typisches Pflaster und weihnachtlich behangene BäumePalácio de S. LourençoKaktusbaum

Das Wetter war sonniger und wärmer als erwartet. Schon nach wenigen Tagen wurden aus zwei winterlich bleichen Münchnern zwei gesund gebräunte Urlauber.

Kirche in MonteGrünes Dickicht im Jardim Tropical Monte PalaceNoch mehr Grün

Gewohnt haben wir in einem kleinen Hotel mitten in der Innenstadt von Funchal, der Hauptstadt der kleinen Insel. Somit hatten wir nur ein paar Schritte zu gehen um einzukaufen, zum Hafen zu kommen oder um mit dem Bus zu Ausgangspunkten von Wanderungen abzufahren.

BambusWurzelwurzelGlocken versteckt in einer kleinen Höhle

Wandern bietet sich auf Madeira geradezu an. Von der Küste ab geht es sehr schnell sehr steil bergauf und in wenigen Minuten gelangt man (mit dem Bus) in eine bergige Landschaft mit Wäldern, Schluchten und Felsen.

Viele Wanderungen gehen an alten Levadas (Bewässerungskanälen) entlang. Diese Wege sind jedoch oft ehemalige Wartungspfade und daher meist nur für schwindelfreie Gemüter zu empfehlen. Es gibt aber auch weniger gefährliche Levadas, an die wir uns bei unseren Touren gehalten haben.

Kleine Kapelle am Startpunkt unserer ersten Levada-WanderungLevadaCaro freut sich über den breiten Weg

Da sich in den Bergen die Wolken fangen, waren wir doch froh, auch immer eine Jacke im Gepäck mit zu haben. Richtig geregnet hat es jedoch nie – nur leicht getröpfelt.

AusgetrocknetBalanceaktGruppenbild mit Levada

Der gemeine Tourist lässt sich in dieser Jahreszeit übrigens sehr leicht vom einheimischen Inselbewohner unterscheiden. Ersterer trägt kurze Hosen und T-Shirts, letzterer sitzt mit Schal, Wollpulli und Mütze im Straßencafé und hält sich an seiner Tasse mit warmen Kaffee fest.

DelphineVolle Fahrt vorausDelphine

Das wir wirklich zur kalten Jahreszeit gekommen sind, hat uns auch noch mal ein Besatzungsmitglied bei unserer Bootstour bestätigt. Wir konnten das trotzdem nicht so recht glauben und genossen weiter die Sonne. Gesehen haben wir bei der Tour auch etwas: einmal eine Gruppe von Delphinen und ein anderes mal für einen kurzen Moment zwei kleine Wale.

Sonne sattnoch mehr SonneAbendsonne

Weitaus häufiger sieht man auf Madeira die endemische Madeira-Eidechse, die sich in sämtlichen Ecken der Insel breit gemacht hat und somit ein steter Begleiter ist. Setzt man sich ruhig vor eine sonnenbeschienene Mauer, kann man sehr leicht Fotos von den Echsen schießen.

Madeira-EidechseMadeira-Eidechse - mal wiederMadeira-Eidechsen gibt’s wirklich überall

Zu den kulinarischen Spezialitäten gehört der schwarze Degenfisch, der zwar nicht besonders freundlich dreinschaut, dafür aber zusammen mit einer gebratenen Banane sehr lecker schmeckt.

Schwarzer DegenfischLecker Obst auf dem MarktNoch mehr Fisch in der noch recht leeren Fischhalle

Während es auf Madeira – abgesehen von Haustieren und Menschen – keine großen Säugetiere gibt, ist die Flora um so vielfältiger. Je nach dem, ob man sich an der Küste oder in den Bergen befindet, sieht man viele verschiedene Blumen, Palmen, Bananen, Eukalyptuswälder und Unmengen von Esskastanien.

BlumenKakteenFliegenpilze

Insgesamt hat sich der Urlaub sehr gelohnt. Madeira lohnt auf jeden Fall und auch die Jahreszeit schien uns perfekt zu sein. Ich kann die Insel also nur weiterempfehlen und bestimmt werden wir irgendwann wieder dort hin fahren – es gibt noch nicht abgelaufene Touren in unserem Wanderführer.

Gruppenbild mit AbgrundWuffPiraten, Piraten… oder Entdecker, Entdecker?

An unserem letzten Abend hatten wir sogar noch das Glück, den Testlauf der Weihnachtsbeleuchtung zu sehen. Diese war in Funchal allgegenwärtig und wurde eigentlich erst am Tag unseres Abflugs offiziell eingeschaltet.

Ach ja, …… und jetzt …… ist Weihnachten!

Schön war’s – und in München lag bei der Landung Schnee.
Viele Grüße
Fluffi :)

Mia san mim Radl do!

Mein altes Fahrrad war weder besonders schön (lila) noch besonders gut in Schuss (in Ulm verlor ich mal ein Pedal) – ganz zu schweigen davon, dass es sicher eine Rahmennummer größer hätte sein dürfen. All diesen Punkten habe ich jetzt Abhilfe geschaffen und mir beim Fahrradhändler meines Vertrauens ein neues Rad geleistet.

Das neue Radl…Da kommen auch alte Herren den Berg rauf…

Die ersten Testfahrten hat es bereits hinter sich. Schade, dass die schönen Herbsttage jetzt wohl vorbei sind, so müssen die langen Touren noch bis zum nächsten Frühling warten.

Viele Grüße
Fluffi :)