Letzte Woche haben wir bei Conny und Manu einen leckeren Sushi-Heimservice kennengelernt. Sonst halte ich nicht so viel von Bring-Sushi, aber das war wirklich frisch, lecker und durchaus erschwinglich. Es ersetzt sicher nicht unseren Sushimeister in der Amalienpassage, aber für zu Hause und zwischendurch werden wir da sicher auch mal selbst bestellen.
Viele Grüße
Fluffi
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Sushi auf Rädern
Sonntag, den 7. Juni 2009Flohmarkt auf der Theresienwiese
Sonntag, den 19. April 2009Am Samstag fand wieder mal der Riesenflohmarkt auf der Theresienwiese statt, zu dem echte Kenner schon um 7 Uhr in der Früh pilgern. Ich bin erst drei Stunden später zusammen mit Sebastian und Mimi hingegangen, schließlich war ich nicht auf der Suche nach etwas Speziellem.
Wie beim letzten Mal gab es wieder allerhand skurrile Dinge zu entdecken. Mein persönliches Lieblingsstück war allerdings wahrscheinlich nicht im Ganzen verkäuflich: es handelte sich um ein Kind, das hinter seinem Stand unter dem Oberteil eines Hitze-Schutzanzuges saß, zeitweise aufstand wie ein silbernes Gespenst und freundlich in die Menge winkte.
Gekauft hab ich letztendlich nichts, aber nett war’s trotzdem.
Viele Grüße
Fluffi
Madeira - Sommerurlaub im November
Sonntag, den 23. November 2008Unser etwas nachgezogener Sommerurlaub ging in diesem Jahr nach Madeira. Die kleine Inselgruppe 700 km vor der marokkanischen Küste gehört zu Portugal (Euroland, kein Geld umtauschen, sehr praktisch).
Das Wetter war sonniger und wärmer als erwartet. Schon nach wenigen Tagen wurden aus zwei winterlich bleichen Münchnern zwei gesund gebräunte Urlauber.
Gewohnt haben wir in einem kleinen Hotel mitten in der Innenstadt von Funchal, der Hauptstadt der kleinen Insel. Somit hatten wir nur ein paar Schritte zu gehen um einzukaufen, zum Hafen zu kommen oder um mit dem Bus zu Ausgangspunkten von Wanderungen abzufahren.
Wandern bietet sich auf Madeira geradezu an. Von der Küste ab geht es sehr schnell sehr steil bergauf und in wenigen Minuten gelangt man (mit dem Bus) in eine bergige Landschaft mit Wäldern, Schluchten und Felsen.
Viele Wanderungen gehen an alten Levadas (Bewässerungskanälen) entlang. Diese Wege sind jedoch oft ehemalige Wartungspfade und daher meist nur für schwindelfreie Gemüter zu empfehlen. Es gibt aber auch weniger gefährliche Levadas, an die wir uns bei unseren Touren gehalten haben.
Da sich in den Bergen die Wolken fangen, waren wir doch froh, auch immer eine Jacke im Gepäck mit zu haben. Richtig geregnet hat es jedoch nie – nur leicht getröpfelt.
Der gemeine Tourist lässt sich in dieser Jahreszeit übrigens sehr leicht vom einheimischen Inselbewohner unterscheiden. Ersterer trägt kurze Hosen und T-Shirts, letzterer sitzt mit Schal, Wollpulli und Mütze im Straßencafé und hält sich an seiner Tasse mit warmen Kaffee fest.
Das wir wirklich zur kalten Jahreszeit gekommen sind, hat uns auch noch mal ein Besatzungsmitglied bei unserer Bootstour bestätigt. Wir konnten das trotzdem nicht so recht glauben und genossen weiter die Sonne. Gesehen haben wir bei der Tour auch etwas: einmal eine Gruppe von Delphinen und ein anderes mal für einen kurzen Moment zwei kleine Wale.
Weitaus häufiger sieht man auf Madeira die endemische Madeira-Eidechse, die sich in sämtlichen Ecken der Insel breit gemacht hat und somit ein steter Begleiter ist. Setzt man sich ruhig vor eine sonnenbeschienene Mauer, kann man sehr leicht Fotos von den Echsen schießen.
Zu den kulinarischen Spezialitäten gehört der schwarze Degenfisch, der zwar nicht besonders freundlich dreinschaut, dafür aber zusammen mit einer gebratenen Banane sehr lecker schmeckt.
Während es auf Madeira – abgesehen von Haustieren und Menschen – keine großen Säugetiere gibt, ist die Flora um so vielfältiger. Je nach dem, ob man sich an der Küste oder in den Bergen befindet, sieht man viele verschiedene Blumen, Palmen, Bananen, Eukalyptuswälder und Unmengen von Esskastanien.
Insgesamt hat sich der Urlaub sehr gelohnt. Madeira lohnt auf jeden Fall und auch die Jahreszeit schien uns perfekt zu sein. Ich kann die Insel also nur weiterempfehlen und bestimmt werden wir irgendwann wieder dort hin fahren – es gibt noch nicht abgelaufene Touren in unserem Wanderführer.
An unserem letzten Abend hatten wir sogar noch das Glück, den Testlauf der Weihnachtsbeleuchtung zu sehen. Diese war in Funchal allgegenwärtig und wurde eigentlich erst am Tag unseres Abflugs offiziell eingeschaltet.
Schön war’s – und in München lag bei der Landung Schnee.
Viele Grüße
Fluffi
Mia san mim Radl do!
Samstag, den 25. Oktober 2008Mein altes Fahrrad war weder besonders schön (lila) noch besonders gut in Schuss (in Ulm verlor ich mal ein Pedal) - ganz zu schweigen davon, dass es sicher eine Rahmennummer größer hätte sein dürfen. All diesen Punkten habe ich jetzt Abhilfe geschaffen und mir beim Fahrradhändler meines Vertrauens ein neues Rad geleistet.
Die ersten Testfahrten hat es bereits hinter sich. Schade, dass die schönen Herbsttage jetzt wohl vorbei sind, so müssen die langen Touren noch bis zum nächsten Frühling warten.
Viele Grüße
Fluffi
Coldplay in München
Samstag, den 27. September 2008Gestern stand schon seit einigen Monaten “geheimes Geburtstagsgeschenk” in unserem Kalender. Seit vergangener Woche war es nicht mehr geheim, denn da hatte ich Caro zwei Karten für das Coldplay-Konzert in München geschenkt.
In der ausverkauften Olympiahalle gaben die vier ein klasse Konzert zum Besten, mit toller Bühnenshow und unerwarteten Überraschungen - z.B. als sie plötzlich mitten im Publikum standen (Caro hat ein Youtube-Video davon in ihrem Blogbeitrag verlinkt inkl. “we wish you a happy octoberfest”).
Leider war die Handykamera etwas überfordert, daher sind meine Fotos alle nicht so umwerfend. Von den briefmarkengroßen 30-Sekundenvideos ganz zu schweigen. Bei Youtube gibt’s inzwischen schon einige Videos anderer Konzertgänger, wobei keines davon dem offiziellen Konzertvideo den Rang streitig machen dürfte… bester Schutz vor solchen Mitschnitten scheint wohl eine gute Soundanlage zu sein, bei der die eingebauten Mikrofone der Digicams hoffnungslos übersteuern. Ganz gut ist noch dieses hier:
Lustig war auch eine zufällige Begegnung am Wüstchenstand (augerechnet genau der Stand, bei dem es am leckersten roch und bei dem wir uns deswegen eine Bratwurst gegönnt haben), aber das nur als familiärer Insider an dieser Stelle
Ein sehr schöner Abend, ich glaub so Geschenke werd ich öfters machen
Viele Grüße
Fluffi
Schloss Herrenchiemsee
Sonntag, den 7. September 2008Zur Feier des Tages ging die Seen-Tour auf den Spuren von König Ludwig II. an diesem sonnigen Samstag in die zweite Runde.
Mit der Chiemsee-Bahn ging es vom Bahnhof Prien zur Anlegestelle und dann per Schiff zur Insel Herrenchiemsee, auf der das durchaus beeindruckende Schloss Herrenchiemsee zu einem Besuch einlud. Mit Schlossführung, Museumsbesuch und einem langen Spaziergang über die Insel ging der Tag leider schneller zu Ende als erwartet.
Mal schauen, an welchen See es Caro und mich am nächsten Wochenende hinverschlägt.
Viele Grüße
Fluffi
Nach Starnberg an den See
Sonntag, den 31. August 2008Das Wetter am Samstag war geradezu prädestiniert für einen Ausflug ins Grüne und so ging es mit der S-Bahn nach Starnberg. Zum Aufwärmen ein kleiner Rundgang zur Kirche St. Josef und den Schlossgarten und dann weiter im gemächlichen Spaziergangsschritt am östlichen Ufer entlang nach Süden.
Im kleinen Örtchen Berg sind wir zum Schlosspark abgebogen und haben uns die Votivkapelle angesehen – erbaut zu Ehren von König Ludwig II., der just an dieser Stelle im See ertrunken ist (oder erschossen wurde, aber das weiß man ja nicht so genau).
Im noch kleineren Örtchen Leoni ließen wir – frisch gestärkt mit einem Fischbrötchen – die Füße ins Wasser hängen und uns von einem netten, aber etwas zu aktiven Hund immer wieder und wieder nassspritzen, da er mit seinem aus dem See gefischten Stöckchen immer genau bei uns ans Ufer schwimmen und sich trockengeschütteln musste.
Von Leoni ging’s dann mit der Fähre wieder zurück nach Starnberg. Ein sehr schöner Ausflug – und wohl eine der letzten Gelegenheiten, noch mal einen richtigen Sommertag zu erwischen.
Viele Grüße
Fluffi
Mit dem Schlauchboot auf der Alz
Samstag, den 12. Juli 2008Der einzige Vorteil am Regenwetter an diesem Wochenende ist, dass ich so endlich Zeit finde, ein paar Bilder des vergangenen, sonnigen Wochenendes ins Blog zu stellen (Caro war da um einiges schneller).
Am vergangenen Samstag ging’s mit dem Schlauchboot auf die Alz. Das ganze wurde von Kollegen von Caro organisiert. Wir mussten uns nur in München in den Zug setzen, wurden in Mühldorf am Bahnhof abgeholt und hatten am Startpunkt in Truchtlaching sogar die Wahl zwischen mehreren Schlauchbooten.
Die Alz entpuppte sich als optimale Schlauchboot-Umgebung. Das Wasser ist im Vergleich zur Isar angenehm warm (wenn zusätzlich die Sonne scheint), ab und zu gibt’s am Rand immer wieder Seile an Bäumen, mit denen man sich ins Wasser schwingen kann, es finden sich “Inselchen” zum Grillen und für Kaffee und Kuchen macht man einfach direkt mit dem Boot am Cafe fest. Wir waren sehr begeistert – das muss bei Gelegenheit wiederholt werden.
Viele Grüße
Fluffi
Google per Shell
Mittwoch, den 4. Juni 2008
Mit Google arbeiten wie auf der Linux-Konsole – im ersten Moment ungewohnt, aber nach ein paar Minuten einfach nur genial. Das bietet die Webseite goosh.org (”google shell”). Abgesehen davon, dass die Illusion einer “echten” Shell sehr nahe kommt, finde ich die Bedienung vieler Funktionen besser als beim Original. So übersetzt der Befehl “translate de fr müde” ganz schnell von A nach B. Und natürlich funktioniert “tab” zum Autovervollständigen (per Google Suggest). Auf soetwas hätte man doch schon viel früher kommen müssen…
Viele Grüße
Fluffi
Mit dem Radl an der Isar
Montag, den 2. Juni 2008Das Sonntagswetter war geradezu geschaffen für eine Radltour an der Isar entlang. Natürlich auch mit einem rein wissenschaftlichen Hintergedanken: dem Test eines empfohlenen Biergartens (St. Emmeramsmühle).
Durch den Englischen Garten Richtung Norden, vorbei an einer im Schatten dösenden Schafsherde und dem regen Gegenverkehr (verursacht für den 10 km Lauf “Run4Afrika”) ausweichend, hatten wir unser Ziel in knapp einer Stunde erreicht. Der Test des Biergartens ergab: Wurstsalat, Apfelgriebenschmalz & Liptauer sehr lecker. Sehr praktisch an der Lage ist vor allem, dass man zum Verdauen nur ein paar Meter fahren muss und sich nett an die Isar legen kann. Dank selbstgebautem Sonnensegel gab’s auch keinen Sonnenbrand.
Viele Grüße
Fluffi
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