Nach Barcelona wollten wir schon lange fahren und irgendwie war schon jeder dort – jetzt haben wir das auch geschafft.
Über ein bis Mittwoch verlängertes “Wochenende” hatten wir vier Tage lang Zeit, die Stadt zu erkunden. Das war eine gute Zeitspanne, in weniger Tagen hätte man nicht alles untergebracht. Länger bleiben geht natürlich immer, wir haben uns z.B. das Picasso-Museum gespart (das Wetter war zu schön, um stundenlang in der Schlage vor der Kasse zu warten).
Gewohnt haben wir im Viertel “El Born”, das es uns mit seinen vielen kleinen, verwinkelten Gassen und Geschäften sehr angetan hat. Alle schönen Dinge in der Nähe und unzählige nette und vor allem mit vorwiegend spanischen Gästen gefüllte Tapas-Restaurants – was braucht man mehr?
Mit am beeindruckendsten war die Sagrada Familia, die wir im zweiten Anlauf mit Online-Ticket zum Glück ganz ohne Warteschlange besichtigen konnten. Die Lichter und bunten Spiegelungen im Inneren sind wirklich beeindruckend, natürlich neben der atemberaubenden Architektur. Sehr sehr schön, sollte man unbedingt anschauen.
Obwohl ein Magnet für Touristen war auch der Fontana Magica sehr nett anzusehen, ein beleuchteter Springbrunnen vor dem Nationalmuseum – inkl. Warmwasser-Musik.
Barcelona, wir kommen wieder – spätestens wenn 2030 die Sagrada Familia fertiggestellt ist.
Schnee- und Graupelschauer haben in diesem Jahr dazu geführt, dass wir unsere Ostereier nicht im Freien gesucht, sondern statt dessen lieber vom Fenster aus den Vögeln bei der Futtersuche zugesehen haben. Das Wetter hat uns allerdings nicht davon abgehalten, auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Eier zu färben und zu bemalen. 70 Stück sind es diesmal geworden.
Außerdem haben Caro und ich uns die Modellbahn-Ausstellung in Wiehe angesehen. Die Anlage ist wirklich riesig, alleine in der ersten Halle ist eine eindrucksvolle Eisenbahnlandschaft auf 50×10 Metern aufgebaut. Im Vergleich sind im Hamburger Miniaturwunderland zwar deutlich mehr Details ausgearbeitet, aber wenn man nicht so genau hinschaut (und man einen Unschärfe-Filter auf die Fotos legt), fällt das nicht weiter auf.
Andere Leute fahren jedes Jahr auf den gleichen Campingplatz, wir fahren jedes Jahr zum Skifahren nach Ischgl. Damit es nicht jedes Jahr das Gleiche ist, setzt sich die Gruppe immer ein kleines bisschen anders zusammen. Die diesjährige Zusammenstellung war besonders lustig, was vor allem an zwei extra aus Zürich eingereisten Entertainern lag.
Mit dem Wetter hatten wir Glück, zumindest im Nachhinein hatten wir gefühlt mehr Sonnentage als Blindflüge durch die Schneewolken. Außerdem haben wir wieder einen Ski-Tag in unserem Heimatort Kappl eingelegt – es ist einfach zu verlockend, nach der letzten Abfahrt einfach zu Fuß zur Ferienwohnung zu gehen.
Die Schneeskulpturen waren in diesem Jahr nicht so beeindruckend wie sonst, was wohl auch daran lag, dass sie von einer Automarke gesponsort wurden oder zumindest unter diesem Motto standen. Statt dessen haben wir besonders viele Panoramabilder gemacht – wenn ich auf dem Bild zu sehen bin, ist Stefan der Fotograf.
Ein dokumentarischer Höhepunkt war allerdings meine Helmkamera, die ich zu Weihnachten von Caro geschenkt bekommen habe. Obwohl sie eigentlich leicht hinter meinem Ohr am Helm befestigt war, sieht man mit dem Weitwinkel fast die ganze Piste vor sich. Ich muss nur noch einen optimalen Workflow für die Nachbearbeitung der Videos finden, ein schönes Schattenvideo gibt’s aber schon mal vorab.
Schön war’s, bis zum nächsten Jahr. Viele Grüße Fluffi
Wie in den vergangenen Jahren haben wir im winterlichen Kurzurlaub in Rumänien noch mal das Gehirn abgeschaltet, saßen in der eingeheizten Wohnung und haben uns kulinarische Köstlichkeiten einverleibt. Pure Erholung.
Und wie es sich gehört, gab es an ersten Tag ein Begrüßungsfeuerwerk extra für uns. Naja, nebenbei war auch noch der rumänische Nationalfeiertag. Das Feuerwerk (wahnsinnige 18 Minuten lang) war auf jeden Fall sehenswert… und lustig, denn bei den großen Krachern sind bei allen Autos in der Straße die Alarmanlagen losgegangen.
Ereignisreich war dann auch der Heimflug. Wegen eines Vogelschlags konnte unser frisch gelandetes Flugzeug nicht mehr starten und so ging es erst am Tag darauf über Wien zurück nach Hause.
Darüber wollte ich ja auch noch schreiben… bei unserem Wochenende in Innsbruck haben wir auch einen Ausflug in das kleine Dörfchen Mieders gemacht, wo es die meiner Meinung nach längste je von Menschenhand gebaute Sommerrodelbahn gibt. Im Video festgehalten ist meine zweite Abfahrt. Sehr faszinierend finde ich auch, wie gut die nachträgliche Verwacklungskorrektur funktioniert hat – an den Rändern des Videos sieht man das sehr gut.
Serlesbahnen, merken, lohnt sich sehr, sollte man unbedingt mal gemacht haben.
Das Wochenende haben wir in Innsbruck verbracht und am Samstag bei bestem Wetter eine schöne Wanderung gemacht. Von Praxmar aus ging es erst nach Lüsens und dann hinauf zum Westfalenhaus (2273 m). Das hatte leider geschlossen, aber dafür gibt’s ja Proviant. Der Rückweg ging direkt nach Praxmar, wo wir uns dann mit einem leckeren Essen belohnt haben (insgesamt ist diese Ecke sehr zu empfehlen, da überhaupt nicht touristisch überlaufen).
Am Sonntag haben wir dann noch dem kleinen Städtchen Hall (schöne Altstadt) und der Burg Freundsberg in Schwaz (kostenloses Museum und nette Burgschenke) einen Besuch abgestattet.
Und da am Freitag bei Innsbruck@Night die Geschäfte bis 23:00 Uhr geöffnet hatten und am Samstag die lange Nacht der Museen war, hatten wir auch ein super Abend-Programm.
Wie in den vergangenen Jahren haben wir uns wieder eine Woche “richtigen” Sommer in Rumänien abgeholt. Teilweise hatten wir fast 40 Grad und auch am späten Abend war es immer noch um die 30 Grad “kühl”. Da war das Himbeeren sammeln im kühlen Wald eine angenehme Abwechslung, aber auch sonst haben wir wieder ein bisschen mehr von Rumänien entdeckt, wie z.B. das große Castell von Hunedoara.
Sonst wie immer: sehr viel sehr leckeres Essen, sehr viel Nichtstun und sehr viel Sonne. Schön war’s. Viele Grüße Fluffi
Wie versprochen jetzt noch die allerletzten Bilder aus Schottland – meiner Meinung nach die, die am besten die Eindrücke von Gebäuden und Landschaften transportieren. Ich habe in diesem Urlaub unzählige Panoramafotos gemacht, allerdings nur, weil ich schon wusste, wie ich sie ohne viel Arbeit zusammensetzen kann (wer Interesse hat, sollte sich dazu mal Microsoft ICE ansehen).
Die Detailansicht habe ich schnell und stümperhaft umprogrammiert, so dass die Bilder möglichst groß sind und den Bildschirm in der Breite komplett ausfüllen. Für den “Rundumblick” einfach unter dem Bild die Scrollbar benutzen, zum Schließen direkt auf das Bild klicken.
Was mir an den verschiedensten Stellen, egal ob auf alten Steinkreisen, in noch älteren Hügelhäusern oder nicht ganz so alten Schlössern und Ruinen aufgefallen ist, sind die “Kritzeleien” in den Steinen. Auf den ersten Blick sieht das nach doofen Touristen aus, die “ich war hier” in den Stein geritzt haben. Auf den zweiten Blick irritieren dann aber die Serifen. So ritzt keiner etwas in den Stein. Die Jahreszahlen bestätigen das: es handelt sich wohl um sehr frühe Schmierereien.