Archiv der Kategorie 'Urlaub'

Korsika

Sonntag, den 20. Juni 2010

Nachdem der Sommer in Deutschland (und auch im Festland-Frankreich) bisher nicht berauschend ist, kam unser Urlaub auf Korsika zum richtigen Zeitpunkt. Neben sehr vielen schönen Eindrücken auf der Insel hatten wir fast immer wunderbares Wetter bei warmen 26 bis 30 Grad.

Mit Mietwagen und Autofähre ging es über Italien zur kleinen französischen Insel. Gewohnt haben wir im Westen der Insel in zwei Ferienwohnungen von “Festlandfranzosen”, so dass wir viele Ausflüge im Westen und Süden der Insel machen konnten. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die erwanderten Calanche-Felsen und die Schifffahrt zum Gebiet La Scandola mit den schönen roten Felsen und dem Zwischenstopp im Fischerdorf Girolata, das sich wie ein Piratennest in einer kleinen Bucht auf einem kleinen Hügel befindet.

Sehr schön und sehenswert sind aber auch die Menhire in Filitosa, Sartene (die angeblich korsischste Stadt in Korsika) und Bonifacio, die wir bei unserem Ausflug in den Süden erkundet haben. Auf dem Weg nach Hause sollte man unbedingt in Grosseto-Prugna eine Pizza essen (genauer gesagt bei San Petru hinter der Post [Google Streetview-Link]) – es gibt keinen “Fromage” in der Küche, daher gibt’s die allgegenwärtige Pizza hier mit leckerem Schafs- und Ziegenkäse.

Schön war auch die Wanderung zu den Cascades des Anglais, aber wir haben auch einige faule Strandtage eingelegt (sehr zu empfehlen ist der Sandstrand Plage du Peru unterhalb des ebenfalls sehr netten Dorfs Cargèse).

Und da ich mich bei den vielen Fotos nicht entscheiden konnte, gibt’s nach all dem Text eine kleine “Fotowand”. Die Fotos haben teils mehr, teils weniger aussagekräftige Beschreibungen, was dort genau zu sehen ist.

Viele Grüße

Fluffi :)

Unser Ausblick vom Balkon (150° nach rechts fehlen auf diesem Bild)Einsiedlerkrebse ziehen dankbar um, wenn man ihnen neue Häuschen am Strand suchtBonaparte höchst persönlich, in Ajaccio.Der Stadtstrand von Ajaccio.Eis und Schatten, puh.Wäsche (nicht unsere)Zitadelle in Ajaccio.Bei unserer ersten WanderungEine von zahlreichen EidechsenIn der Gorges de Spelunca.Wer bettelt da nach Nüssen? Unser Horst.ZielanflugLecker.Gebirge auf der InselDie roten Calanche-FelsenAusblick pur.Noch mehr Ausblick.Füttern verboten?Die Farben sind nicht nachbearbeitet.Auf dem Maultierpfad in der Calanche.Grünes Moos auf rotem Fels vor blauem Himmel.Warm war's, sehr warm.Den Herzfelsen haben wir eher zufällig entdeckt, obwohl anscheinend Busse voller Leute dort hingekarrt werden (wir sind gelaufen).Auf der Suche nach Schatten in Cargèse.Ein junger Turmfalke.Er saß auf einem Balkongeländer und hat geschaut.Im Hafen von Cargèse.Schiffsausflug zu La Scandola.Durch das Loch sind wir später durchgefahren... ganz schön eng.Beeindruckende Felsformationen, die nur per Schiff oder zu Fuß erreichbar sind.Wenn das mal nicht nach Lava aussieht...In Girolata, dem nur per Schiff erreichbaren Fischerdorf.Fototour.Ausblick.Kleiner Fisch und viele Einsiedlerkrebschen.Ein Gast zum Abendessen.Menhir in Filitosa (Rückansicht mit Wirbelsäule und Schultern).Nette Steinformation.Ducken, damit alles aufs Foto passt.Menhir in Filitosa.Gesicht von der Seite mit angedeutetem Helm.Menhire.Gruppenbild.Noch ein Gruppenbild.Der Felslöwe hingegen ist natürlichen Ursprungs.Bonifacio im Süden Korsikas.Ich würde mein Haus da nicht hinstellen.Von der einen und......von der anderen Seite.In der Altstadt von Bonifacio.Der Kuchen und ich.Schildkröten im Schildkrötenpark (wo sonst).Sehr große Schildkröten...Katzi.Wanderung zu den Cascades des Anglais.Unzählige Wasserfälle mit natürlichen Badebecken.Selbstauslöser.Gestelltes Kletter-Bild.Vorsicht stachelig.Schöner, leerer Sandstrand bei Cargèse.Endlich feinder Sand zum Burgen bauen.Kleiner Eisbecher zum Ausklang des Urlaubs.Rückfahrt nach Hause.

Oster-Impressionen

Sonntag, den 11. April 2010

Gerade eben war noch Weihnachten und jetzt ist Ostern schon wieder seit einer Woche vorbei. Hier schnell ein paar Impressionen von unserem alljährlichen Osterwochenende in Erfurt.

Was von 100 Eiern übrig bleibt (nachdem die kaputten schon vorab gegessen werden mussten).GruppenbildKreatives Chaos

Beim Eier färben gab’s diesmal neben den bewährten Farben zum Tunken und Tuschestiften eine neue Kratztechnik, mit der man durchaus nette Ergebnisse erzielen konnte. Genützt hat das nichts, das zum Siegerei gekrönte schönste Ei war klassisch betupft.

Höhlenmalerei, Ostermarke und Billardkugel.Rechts die dieses Jahr neu hinzugekommene "Kratztechnik".Nicht mal 8 Euro für beide, ist das nicht traurig? Wieso gibts in München sowas nicht?

Schön war’s, und lecker (mit dem ersten Grillen und dem ersten nennenswert großen Eisbecher in diesem Jahr).
Viele Grüße
Fluffi :)

Abschied in Ischgl

Sonntag, den 31. Januar 2010

Beim Skiurlaub in Ischgl gab es diesmal große Verluste: meine erst 11 Jahre alten Skier (die waren echt noch gut) haben eine halbe Spitze verloren, deswegen wurden sie schweren Herzens ausgemustert. Wahrscheinlich stehen sie immer noch vor der Proleten-Après-Ski-Bar, wo ich sie zurückgelassen habe.

GruppenbildMittagspausekleineres Gruppenbild

Wir waren natürlich in guter Tradition nicht beim Après-Ski, schließlich waren wir zum Skifahren da und mussten jeden Morgen um 7 Uhr aufstehen, um die leeren Pisten am Vormittag genießen zu können. Außerdem mussten wir feststellen, dass wir auch nicht jünger werden… es war teilweise nicht einfach, sich am Abend nach dem Essen wach zu halten.

Abschiedsfoto im LiftSchneeskulptur (diesmal Thema Wicki)Abschiedsfoto

Schön war’s, wie immer. Und das nächste Mal fahre ich mit dem zweiten Paar alter Skier, die schon im Keller warten.
Viele Grüße
Fluffi :)

Wochenende in Zürich

Dienstag, den 1. September 2009

Wochenende in Zürich

Da man Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke spätestens innerhalb eines Jahres einlösen muss, sind Caro und ich am vergangenen, leicht durch Urlaub angereicherten Wochenende nach Zürich gefahren und haben dort Lena besucht.

Gruppenbild mit SchwanStadtansichtDas ist kein schlechtes Wetter - es hat nicht geregnet!

Die ersten Fotos mögen vielleicht nicht danach aussehen, aber wir hatten bestes Touri-Wetter mit viel Sonne und ohne einen einzigen Regentropfen.

Hirsch-RodeoIm perfekten GleichgewichtHungriger Schwan

Zürich hat sich als sehr schön herausgestellt, mit sehr leckerem Essen (im Uni-Turm), noch leckeren süßen Dingen (Luxemburgerli), ausreichend Möglichkeiten zur ausgleichenden Bewegung (inkl. Bootsfahrt :) ) und vielversprechenden Flohmärkten.

Lecker LuxemburgerliKomisches Geld, so gar kein Euro…Physik für Anfänger

Neben den Dauersehenswürdigkeiten wie der schönen Altstadt, den Chagall-Fenstern in der Fraumünsterkirche, dem Garten der Villa Tobler und dem Ausblick vom Uetliberg hatten wir auch noch Zeit für die Fotoausstellung von Michel Comte und die Roboterausstellung im Museum für Gestaltung (dank Züri-Ticket kostenlos).

Mensch, die BergeKulisse für den neuen StarWars-Film…und das war’s.

Kurz: Zürich lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man dort kein Schwesterchen zu besuchen hat (dann aber gleich doppelt). Schön war’s.

Viele Grüße
Fluffi :)

Rundreise durch Rumänien

Donnerstag, den 6. August 2009

Rundfahrt……durch……Rumänien!

Es war wieder höchste Zeit für den jährlichen Rumänien-Urlaub. Diesmal waren wir jedoch statt nur einer gleich zwei Wochen dort – so hat sich die lange Anreise doppelt gelohnt.

Castelul Bethlen bei LazareaBitte lächeln.Der Hof von Castelul Bethlen vom Schlossgebäude aus

Außerdem konnten wir uns dadurch in der ersten Woche fünf Tage Zeit nehmen für eine ausgiebige Rundreise durch den Norden des Landes.

Gruppenbild vorm KlosterKloster VoroneţKloster Voroneţ von der anderen Seite

Ein erstes Highlight der Fahrt war das Kloster Voroneţ, dessen kleine Kirche nicht zu Unrecht die Sixtinische Kapelle des Ostens genannt wird – mit dem Unterschied, dass hier nicht nur die inneren sondern auch die Außenwände bunt bemalt sind.

Der fröhliche Friedhof - Cimitirul VeselObstpflücker von Beruf.Details näher inspizieren.

Auch sehr schön war der Cimitirul Vesel (fröhlicher Friedhof) in Săpânţa, auf dem geschnitzte und bunt bemalte Kreuze mit Bildern und Gedichten aus dem Leben der Verstorbenen erzählen.

Baum fährt gegen Mast, Mast erschlägt MädchenKreuze im Profil.Rauchen und trinken - das kann ja nichts werden…

Entweder geht es um den Beruf und die Familie oder um die Todesumstände, die, so möchte man meinen, für ein so kleines Dorf teilweise sehr abstrus sind (das geht von ‘gemeuchelt und Kopf unauffindbar’ über ‘von Dieben erschlagen’ bis hin zu ‘vom Strommast erschlagen’).

KükenErledigt von der HitzeSchnabel auf!

Durch die Rundreise haben wir nicht nur mehr vom Land gesehen sondern waren auch “mehr auf dem Land”. Dementsprechend gab’s mehr Tierchen zu sehen als sonst in der Stadt.

Bärenhöhle (Peştera Urşilor) bei BeiuşDas war mal ein Bär.Weiß jemand, was das für ein Höhlenbewohner ist?

Nicht ganz so lebendig waren die Bären in der Bärenhöhle (Peştera Urşilor, nur auf wikipedia.ro) bei Beiuş. Abgesehen von den gefundenen Knochen war das eine beeindruckend riesige Tropfsteinhöhle.

Viele Zwiebeln.Leiter und Stangen.Blick und Foto in den Brunnen

Zurück in Cluj sind wir die zweite Woche unseres Urlaubs dann ruhig angegangen (natürlich wieder verwöhnt mit leckerem Essen).

Auf der Wiese.Lecker Auberginen.Und hepp!

Alles in allem war’s wieder mal ein sehr schöner und erholsamer Urlaub – und obwohl es schon eine Woche länger als sonst war, hätte es noch länger sein können.

Mamaliga zum Abendessen.Holz für den Winter.Viele Omis im Dorf.

Viele Grüße
Fluffi :)

Sommer an der Ostsee

Samstag, den 11. Juli 2009

Es ist zwar jetzt auch schon wieder über zwei Wochen her, aber da ich andauerd davon erzählt und immer wieder gesagt habe, dass ich “bald” auch Fotos ins Blog stelle, muss ich das jetzt endlich nachholen. Außerdem schaut man bei so kaltem Wetter wie heute gerne Sonnen-Fotos durch.

Umsteigen in Berlin“Hafenbecken” im OzeaneumFischschwarm

Lange Rede, kurzer Sinn: Caro und ich waren endlich mal wieder zu Besuch bei Toni in Greifswald.

Beeindruckend große Wale (als Modell)Im FischtunnelIn Stralsund

Der einzige Tag mit Museumswetter wurde entsprechend genutzt und das noch recht neue Ozeaneum in Stralsund besucht.

Hafen in GreifswaldStrandsandAuf Usedom

In teils riesigen Aquarien schwimmen dort die Bewohner aus Ost- und Nordsee herum. Im großen Schwarmbecken haben wir einen Rochen entdeckt, der sich beim Dezimieren des ebenfalls anwesenden Heringsschwarms etwas verschätzt hatte und einen Hering nur halb herunterschlucken konnte. Da das Licht für Fotos zu schlecht war, gibt’s davon einen kurzen Film auf Youtube.

HolzköpfeMeerblickIch bin eine Sonnenuhr…

An den übrigen Tagen hatten wir bestes Ostseewetter mit viel Sonne und viel Wind. Also beste Voraussetzungen für verschiedene Ausflüge (Radtour auf Usedom, Schiffsfahrt nach Ludwigsburg).

Radtour auf UsedomAllein am StrandPause

Nicht zu vergessen natürlich unzählige Fischbrötchen und Unmengen Softeis.

Was ist denn da hinten?Fischbrötchen!Fellini trinkt aus der Gießkanne.

Schön war’s, wenn auch kurz.
Viele Grüße
Fluffi :)

Wochenende in Wien

Mittwoch, den 13. Mai 2009

Letztes Wochenende habe ich ein sehr schönes Geschenk bekommen: einen Kurztrip nach Wien!

“Speibsackerl” zu sprachlichen EinstimmungIch weiß nicht, wie viele verhüllte Fassaden und Deckengemälde wir gesehen haben…Hatte leider geschlossen, war aber auch von außen sehenswert.

Direkt im Anschluss an die Arbeit ging es los zum Flughafen und nach wahnsinnig kurzen 40 Minuten Flug (zur Einstimmung auf das Wochenende mit Niki Air, bei der Niki Lauda persönlich die Sicherheitshinweise vorliest) waren wir auch schon da.

Die hatten wohl ihre Kapelle verlorenVorsicht, denn……jedes Gackerl muss ins Sackerl.

Was kann man in knapp zwei Tagen Wien alles machen? Nun, eine ganze Menge… (das dürfte jetzt auch Andi interessieren).

Wow, so viele Bänke. Da kann sich manche Stadt was abschauen…Vor dem Parlament.Namentlich nicht bekannter Herr in der Nähe des Rathauses.

Neben unzähligen kleinen Kirchen und beeindruckenden großen Gebäuden wie der alten Postsparkasse reicht die Zeit für den Hohen Markt mit der Ankeruhr, die Hofburg, den Burggarten, Heldentor, Heldenplatz, dem Naschmarkt (vor allem mit Mittagshunger sehr zu empfehlen), Parlamentsgebäude, …

Warum sind im Mai die Rosen voll aufgeblüht?Eines von drei Schaufenstern.Löwe in der Hofburg.

…dem Rathaus (mit sauberen Toiletten und Trinkwasserspender daneben), Stephansdom, die Schatzkammer, dem zufällig an diesem Wochenende stattfindenden Wiener Genussfestival im Stadtpark und natürlich den Wiener Prater inkl. einer Fahrt mit dem Riesenrad.

Das Parlament.Steinerne Kanzel im Stephansdom.Natur- oder kunsthistorisches Museum - die sehen beide gleich aus.

Den zweiten Tag sind wir dann etwas ruhiger angegangen. Nach dem Start beim Hundertwasserhaus ging es zum Schloss Belvedere mit Schlossgarten und botanischem Garten nebenan (den Alpengarten haben wir uns gespart).

Vorsicht……sehr dankbares……Fotomotiv.

Wenn man im Hotel übernachtet und am letzten Tag noch Zeit für Unternehmungen hat, sollte man auf jeden Fall nachfragen, ob man den Koffer bis zur Abreise im Hotel deponieren kann. Das hat sich bei uns als sehr praktisch erwiesen.

Prater Riesenrad in klein.Im Riesenrad.Nettes Schaufenster.

Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann noch einen sehr langen Zwischenstopp am Zentralfriedhof eingelegt und den Nachmittag dort ausklingen lassen.

Da muss man ja auch hin, zum Hundertwasserhaus.Brunnengetier.Akurat geschnittenes Bäumchen.

Wien ist sehr schön und hat sich uns von seiner besten Seite bei strahlender Sonne gezeigt. Es wurde wirklich mal Zeit, dass wir uns das alles angesehen haben. Natürlich muss man noch ein zweites oder drittes mal hinfahren, um auch ein paar mehr der vielen Museen von innen zu sehen, für einen ersten (positiven) Eindruck reicht ein Wochenende aber aus.

Verschnaufpause im Wien-Marathon.Oberes Belvedere-Schloss.Im botanischen Garten der Universität.

Was gibt’s noch wissenswertes über Wien? Es gibt sehr viele leckere Eisdielen (Kugelcounter +9). Und in Wien riecht es nach Pferd – durch die vielen Kutschen, in denen sich viele Touristen herumfahren lassen.

Spaß auf der schiefen Ebene.Ausblick auf’s untere Belvedere.Ortswechsel: Wiener Zentralfriedhof.

Alles in allem: sehr schön, sehr erholsam, sehr viele Fotos, sehr viele Sehenswürdigkeiten, sehr schnell vorbei.

Die Karl-Borromäus-Kirche auf dem Zentralfriedhof……hat innen eine schöne Kuppel.Juchu, unser Koffer kommt auch mit zurück nach München.

Viele Grüße
Fluffi :)

Baden verboten

Montag, den 20. April 2009

Nachträglich noch ein Foto vom Ostern-”Urlaub” in Erfurt. Beim Ausflug am Ostersonntag ins Rundplatzdorf Tiefengruben (mit den Wiesen und dem Wäldchen drum herum ausgezeichnet geeignet für einen langen Verdauungsspaziergang) habe ich diese arme Ente entdeckt.

Sie würd’ ja gern, sie darf aber nicht…

Man konnte ihr gerade zu ansehen, wie gerne sie an diesem sonnigen Tag in den Teich gestiegen wäre. Aber in so einem kleinen Dorf kennt sicher jeder jeden und mit dem Bürgermeister wollte sie sich offensichtlich nicht anlegen.

Viele Grüße
Fluffi :)

Skiurlaub in Ischgl

Sonntag, den 25. Januar 2009

Unser alljährlicher Skiurlaub in Ischgl ist leider schon wieder vorbei. Über die verschiedenen Wetterkombinationen hat Caro bereits geschrieben, trotzdem hatten wir sehr viel Spaß und der einzige Tag mit strahlendem Sonnenschein und bestem Neuschnee hat die Tage mit schlechter Sicht oder Schneefall mehr als ausgeglichen.

Lecker KaiserschmarrnAusblicknoch mehr Kaiserschmarrn

Gewohnt haben wir wieder im kleinen und ruhigen Kappl in der bewährten Ferienwohnung und dank der sieben mitreisenden Köche gab’s auch jeden Abend lecker Essen, um den nächsten Tag auf der Piste gut zu überstehen.

Gruppenbild mit BergGruppenbild mit Gruppe und Bergdas tägliche Liftfoto

Viel Spaß, schöne Pisten, keine Verletzungen. Kurz und gut: wann geht’s wieder los?
Viele Grüße
Fluffi :)

Madeira – Sommerurlaub im November

Sonntag, den 23. November 2008

Gut gelandet auf dem Flughafen “Santa Catarina”In der Seilbahn nach MontePalmen und Sonne im November

Unser etwas nachgezogener Sommerurlaub ging in diesem Jahr nach Madeira. Die kleine Inselgruppe 700 km vor der marokkanischen Küste gehört zu Portugal (Euroland, kein Geld umtauschen, sehr praktisch).

Typisches Pflaster und weihnachtlich behangene BäumePalácio de S. LourençoKaktusbaum

Das Wetter war sonniger und wärmer als erwartet. Schon nach wenigen Tagen wurden aus zwei winterlich bleichen Münchnern zwei gesund gebräunte Urlauber.

Kirche in MonteGrünes Dickicht im Jardim Tropical Monte PalaceNoch mehr Grün

Gewohnt haben wir in einem kleinen Hotel mitten in der Innenstadt von Funchal, der Hauptstadt der kleinen Insel. Somit hatten wir nur ein paar Schritte zu gehen um einzukaufen, zum Hafen zu kommen oder um mit dem Bus zu Ausgangspunkten von Wanderungen abzufahren.

BambusWurzelwurzelGlocken versteckt in einer kleinen Höhle

Wandern bietet sich auf Madeira geradezu an. Von der Küste ab geht es sehr schnell sehr steil bergauf und in wenigen Minuten gelangt man (mit dem Bus) in eine bergige Landschaft mit Wäldern, Schluchten und Felsen.

Viele Wanderungen gehen an alten Levadas (Bewässerungskanälen) entlang. Diese Wege sind jedoch oft ehemalige Wartungspfade und daher meist nur für schwindelfreie Gemüter zu empfehlen. Es gibt aber auch weniger gefährliche Levadas, an die wir uns bei unseren Touren gehalten haben.

Kleine Kapelle am Startpunkt unserer ersten Levada-WanderungLevadaCaro freut sich über den breiten Weg

Da sich in den Bergen die Wolken fangen, waren wir doch froh, auch immer eine Jacke im Gepäck mit zu haben. Richtig geregnet hat es jedoch nie – nur leicht getröpfelt.

AusgetrocknetBalanceaktGruppenbild mit Levada

Der gemeine Tourist lässt sich in dieser Jahreszeit übrigens sehr leicht vom einheimischen Inselbewohner unterscheiden. Ersterer trägt kurze Hosen und T-Shirts, letzterer sitzt mit Schal, Wollpulli und Mütze im Straßencafé und hält sich an seiner Tasse mit warmen Kaffee fest.

DelphineVolle Fahrt vorausDelphine

Das wir wirklich zur kalten Jahreszeit gekommen sind, hat uns auch noch mal ein Besatzungsmitglied bei unserer Bootstour bestätigt. Wir konnten das trotzdem nicht so recht glauben und genossen weiter die Sonne. Gesehen haben wir bei der Tour auch etwas: einmal eine Gruppe von Delphinen und ein anderes mal für einen kurzen Moment zwei kleine Wale.

Sonne sattnoch mehr SonneAbendsonne

Weitaus häufiger sieht man auf Madeira die endemische Madeira-Eidechse, die sich in sämtlichen Ecken der Insel breit gemacht hat und somit ein steter Begleiter ist. Setzt man sich ruhig vor eine sonnenbeschienene Mauer, kann man sehr leicht Fotos von den Echsen schießen.

Madeira-EidechseMadeira-Eidechse - mal wiederMadeira-Eidechsen gibt’s wirklich überall

Zu den kulinarischen Spezialitäten gehört der schwarze Degenfisch, der zwar nicht besonders freundlich dreinschaut, dafür aber zusammen mit einer gebratenen Banane sehr lecker schmeckt.

Schwarzer DegenfischLecker Obst auf dem MarktNoch mehr Fisch in der noch recht leeren Fischhalle

Während es auf Madeira – abgesehen von Haustieren und Menschen – keine großen Säugetiere gibt, ist die Flora um so vielfältiger. Je nach dem, ob man sich an der Küste oder in den Bergen befindet, sieht man viele verschiedene Blumen, Palmen, Bananen, Eukalyptuswälder und Unmengen von Esskastanien.

BlumenKakteenFliegenpilze

Insgesamt hat sich der Urlaub sehr gelohnt. Madeira lohnt auf jeden Fall und auch die Jahreszeit schien uns perfekt zu sein. Ich kann die Insel also nur weiterempfehlen und bestimmt werden wir irgendwann wieder dort hin fahren – es gibt noch nicht abgelaufene Touren in unserem Wanderführer.

Gruppenbild mit AbgrundWuffPiraten, Piraten… oder Entdecker, Entdecker?

An unserem letzten Abend hatten wir sogar noch das Glück, den Testlauf der Weihnachtsbeleuchtung zu sehen. Diese war in Funchal allgegenwärtig und wurde eigentlich erst am Tag unseres Abflugs offiziell eingeschaltet.

Ach ja, …… und jetzt …… ist Weihnachten!

Schön war’s – und in München lag bei der Landung Schnee.
Viele Grüße
Fluffi :)