Vor über einer Woche habe ich kurz berichtet, dass ich ein paar sehr starke Magnete bestellt habe. Die sind auch schon vor ein einigen Tagen angekommen, allerdings erst heute zum Einsatz gekommen. Die sechs Magnete kamen aneinanderklebend mit je einer dicken Unterlagsscheibe als Zwischenraum. Das ist auch bitter nötig, denn kleben erst mal zwei Magnete direkt aneinander (was mir natürlich prompt passiert ist), muss man einiges an Fingerkraft aufbringen, um sie wieder voneinander zu trennen. Aber was macht man überhaupt mit so Magneten? Klar, erst einmal testen ob sie auch halten, was sie versprechen (10kg). Man nehme Hammer + Magnet + Gewicht, halte es in die Luft, mache ein Foto und freue sich. Test bestanden.
Zum Einsatzzweck: wir wohnen in einer Dachwohnung mit recht kleinen Fenstern. Da eh schon viele Pflanzen herumstehen ist leider kaum Platz für leckere Küchenkräuter, die noch dazu so gerne an der frischen Luft wachsen und wuchern. Also hilft folgende einfache Formel:
Plastikblumentopf + Supermagnet = Supermagnetblumentopf aus Plastik.

Da unter den kleinen Gauben ein Metallblech angebracht ist, können wir ganz einfach einen größeren Blumentopf mit zwei Magneten bzw. einen kleinen, leichten Plastikblumentopf mit einem Magneten auf das schiefe Dach setzen. Mit 20kg bzw. 10kg sollte auch kein starker Wind an so einem Töpfchen rütteln - und wenn doch, dann landen die Töpfe im Schneefang. Sicherheitshalber wollen wir ihnen aber auch noch eine kleine Rettungsleine verpassen, so dass ein Sturz aus dem 5. Stock auf alle Fälle vermieden wird.
Viele Grüße
Fluffi
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(geschrieben am 29.04.2006 um 14:05 Uhr)
[…] Nachdem ich schmerzlich einen Platz für Küchenkräuter vermisse, hatten Fluffi und ich ne Idee… Einfach 1-2 zehn Kilo Magnete in einen leichten Plaste Plastik-Blumentopf an den Boden getan, Erde drauf, Kraut rein und ab damit aufs Dachblech. Das ist zwar leicht schräg, aber wunderbar magnetisch. Momentan steht aber noch nix draußen, weil wir die Töpfchen erst noch zusätzlich sichern wollen. Aber ausgeschaut hat es schon nett und halten tut es auch! Und welcher vietnamesische Koreander kann schon von sich behaupten, Ausblick auf den Ulmer Bahnhof zu haben […]