Vergangenes Wochenende wurde mein Geburtstagsgeschenk von Caro eingelöst: ein Kurzurlaub in Hamburg inkl. Besuch des Miniaturwunderlandes – der weltgrößten Modelleisenbahnausstellung.

Ich würde mich selbst nicht als eingefleischten Modelleisenbahnfanatiker bezeichnen, aber faszinierend ist das schon *leuchtende Augen*. Vom Miniaturwunderland hatte ich bisher nur erzählt bekommen und es ist meiner Meinung nach ein Event der Kategorie “sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben”.
Wobei öfters anschauen sicher auch nicht schadet, da man bestimmt immer wieder eines von unzähligen versteckten kleinen Eastereggs entdeckt.

Ordentliche Fotos zu schießen war gar nicht so einfach. Von zu weit weg sieht man zwar die Größe der Anlage, aber sämtliche Details gehen verloren. Also hab ich versucht, möglichst viele Nahaufnahmen zu machen und bin leider viel zu schnell an das Ende meines Zooms gekommen. Teilweise haben Besucher mit richtig dicken Teleobjektiven fotografiert, da konnte ich nicht mithalten.

Die eigentliche Modelleisenbahn rückt bei der Größe der Anlage fast schon in den Hintergrund, viel eher ist man andauernd auf der Suche nach kleinen lustigen Details. Ich fand’s sehr interessant, ein tolles Geschenk!

Aber auch Hamburg in Originalgröße ist sehr schön und wurde ausgiebig zu Fuß erkundet. Mit ausreichend Abstand zur Reeperbahn (mind. zwei Parallelstraßen) fanden wir am Samstag Abend auch eine normale Kneipe mit normalen Gästen…

Am Sonntag hatten wir bestes Fotowetter und so scheint auf meinen Fotos von der Speicherstadtführung und vom Zollmuseum (Tipp, weil kostenlos und interessant) die Sonne wie bestellt.

Sehr schön waren auch die “Naturerlebnisse” mitten in der Stadt. Sei es das brütende Blesshuhn (das Segelboot wird in diesem Jahr noch nicht benutzt worden sein), die jungen Gänse, die sich weder von einer Kamera direkt vor ihrer Nase noch vom Blitzlicht stören ließen…

…oder der Hamburger Hase, der am Sonntag Morgen im Hinterhof des Hotels herumhoppelte.

Auch wenn die Zeit mit zwei Tagen inkl. An- und Abreise knapp bemessen war, hat es doch ausgereicht, um mit einem sehr positiven Eindruck von Hamburg und dem Gefühl von Urlaub wieder nach Hause zu kommen.

Viele Grüße
Fluffi


Beiträge Feed
(geschrieben am 4.06.2007 um 22:59 Uhr)
[...] wie ab in den Zug, 5 Stunden warten und lesen und hinein in die Miniaturwelt. Fluffi hat in seinem Blogbeitrag schon ausführlich vom Besuch berichtet. Daher hier nur der kleine Wink mit dem Osterhasen… [...]
(geschrieben am 15.09.2007 um 12:34 Uhr)
Ja, im Miniaturwunderland waren wir auch. Das war aber schon das Beste an dem Tag in HH. Auf der Fahrt von Kassel nach HH fing unser Auto tierisch an zu röhren und in HH auf irgendeiner Brücke sprach uns dann eine Taxifahrerin an, unser Auspuff würde nur noch einen Zentimeter über der Erde hängen. Was tut man also? Man sucht sich eine Werkstatt mit Sofortservice und lässt dort einen neuen Auspuff montieren. Das gute daran: wir konnten die Zeit nutzen und uns währenddessen das MiWuLa und das Dungeon ansehen, da ohne Verlaufen nur 5 Minuten Fußweg (mit Verlaufen 15 Minuten!) voneinander entfernt.
Was ich eigentlich sagen wollte: das MiWuLa ist wirklich eine Reise wert. Am besten, man ist schon morgens zur Öffnung dort, dann ist es noch nicht so voll (Achtung, oftmals schon vor der offiziellen Zeit geöffnet!). Und wenn es Zeit (ca. 2 Stunden extra) und Geldbeutel (!6,50 Euro)erlauben, sollte man sich auch das Dungeon direkt daneben antun. Ist schön schaurig, aber auch für Ängstliche nicht zu gruselig.
Naja… viel Spaß auch noch!
(geschrieben am 5.03.2008 um 07:56 Uhr)
[...] man sieht vieles, was der normale Besucher nicht sehen kann. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an Fluffi für ein paar Hamburg [...]