Heute habe ich bei Marnems Sicht der Dinge doch tatsächlich einen Nachbau unseres Recipebook™ entdeckt, das bei uns schon bald neun Monate lang seinen Dienst in der Küche verrichtet.
Zugegeben, dank weit neuerer Hardware ist Marnem mit seinem Recipebook-Nachbau wirklich ein Meisterstück gelungen. Aber ob das bisschen mehr Speicher und die Internetverbindung gleich einen Versionsprung auf 5.9 rechtfertigen? 5,9 Kilo hin oder her…

Im Übrigen muss noch bezweifelt werden, ob die reine technische Weiterentwicklung den Patentschutz des Recipebook™ aufhebt. Ich bezweifle das ja stark, aber da immerhin artig auf die Ideenquelle verwiesen wurde, werde ich von der Einforderung der anfallenden Lizenzgebühren absehen
Woran man den Nachbau vom original Recipebook™ unterscheiden kann? Ganz einfach, die Wandhalterung ist beim Original schlichter, das Recipebook™ wird lediglich aufgesteckt und nicht mit Haken und Ösen befestigt. Also Augen auf, beim Recipebook™-Kauf/Nachbau!
Viele Grüße
Fluffi

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(geschrieben am 5.07.2007 um 22:11 Uhr)
Huch, zum aufstecken? Wie geht das denn?
Ehrlich gesagt habe ich mich am Montag schon geärgert, nicht bei Dir nachgefragt zu haben, wie Du die Halterung bei Dir gebaut hast. Aber nachdem ich das Baumaterial bereits besorgt hatte und das Problem mit dem kaputten Display habe, habe ich dann doch davon abgesehen.
Nachdem in unserer Wohnung noch Räume ohne Computeranschluß existieren und Du anscheinend eine Lösung mit Siemens Lufthaken geschaffen hast, wäre ich dann doch ganz interessiert, wie Du das gelöst hast
(geschrieben am 5.07.2007 um 23:15 Uhr)
Mir kam bei der Wandhalterung die bauliche Beschaffenheit des uralten IPC-Laptops entgegen. Das Gehäuse hat vorne zwei große Einschübe, links für den Akku (der ist defekt, also raus damit) und rechts für ein 3,5″-Diskettenlaufwerk (das braucht ja eh kein Mensch mehr). Damit hatte ich quasi ein Laptopgehäuse mit zwei (durch eine Plastikwand getrennte) Löchern vorne drin. Davon kann ich gern auch noch ein Foto machen.
Also zwei Stücke Holz genommen (übrigens das gleiche, aus dem auch die Küchenarbeitsplatte ist), reingesteckt, markiert, ein bisschen länger abgesägt und auf eine Leiste geleimt, durchgebohrt und direkt an die Wand geschraubt (mit seeehr langen Schrauben).
Bei neuen Notebooks geht wohl nichts anderes als deine Lösung mit den Haken und Ösen, weil einfach viel mehr sinnvolle Teile verbaut sind, als bei meinem alten Ding, bei dem man die Hälfte rauswerfen konnte
(geschrieben am 5.07.2007 um 23:33 Uhr)
Ahh, ich verstehe. Den Akku hab ich auch rausgeschmissen, aber eine passende Einbuchtung ergab sich so nicht.
Die Haken und Ösen Lösung hat den grossen Nachteil, das ein Abnehmen des Laptops leider nur sehr mühsam Möglich wäre. Falls ich zb das Windows neu installieren müsste, sähe ich alt aus, weil der Aufkleber mit dem Lizenzkey an der Unterseite klebt…
(geschrieben am 7.07.2007 um 07:46 Uhr)
Oh, das ist dann richtig fest verschraubt? Ich hatte die Haken so gesehen, dass man sie mit etwas Kraft zur Seite drehen und das Notebook rausnehmen kann. Das wäre was für Version 6.0.
Ich drücke die Daumen, dass in nächster Zeit keine Neuinstallation ansteht
(geschrieben am 8.07.2007 um 23:37 Uhr)
Du hast schon richtig gesehen, mit richtig viel Kraft, kann man die Haken drehen. Durch die kleine Auflagefläche, die die Haken bieten, ists aber ziemlich fieselig, ich hab sie ja auch nur mit Hilfe eines Hebels in Position gebracht (also die Wasserwaage missbraucht, weil meine Finger einfach zu weich sind, um die Haken die letzten Umdrehungen zu schrauben
(geschrieben am 9.07.2007 um 20:18 Uhr)
Autsch, dann möchte ich wirklich kein Windows neu installieren